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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Police kann Betriebsvermögen darstellen...

Datum: 19.05.2011 | Rubrik: Kapitallebensversicherung
Schließt eine Personengesellschaft eine Lebensversicherung auf das Leben eines Angehörigen eines Gesellschafters ab, so können Ansprüche und Verpflichtungen aus dem Vertrag dem Betriebsvermögen zuzuordnen sein. Das gilt nach dem am 11. Mai 2011 vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Urteil, wenn der Zweck der Vertragsgestaltung darin besteht, Mittel für die Tilgung betrieblicher Kredite anzusparen und das für Lebensversicherungen charakteristische Element der Absicherung des Todesfallrisikos bestimmter Personen demgegenüber in den Hintergrund tritt. Das hat den Vorteil, dass sich die Prämienzahlungen zumindest teilweise sofort als Betriebsausgaben absetzen lassen (Az. IV R 45/08).

Versicherungen auf den Erlebens- oder Todesfall eines Unternehmers oder seiner Angehörigen sind zwar grundsätzlich selbst dann privat veranlasst, wenn sie der Absicherung oder Tilgung betrieblicher Kredite dienen. Doch kann die Veranlassung des Abschlusses einer Versicherung nicht stets allein aus der Natur des versicherten Risikos hergeleitet werden. Vielmehr können sich unter den besonderen Umständen auch andere Gesichtspunkte ergeben. Steht der Zweck im Vordergrund, Geld für die Tilgung betrieblicher Kredite anzusparen, tritt demgegenüber das für Lebensversicherungen charakteristische Element der Absicherung des Todesfallrisikos einer bestimmten Person in den Hintergrund. Ergeben sich durch hohe Laufzeiten und ein geringes Todesfallrisiko niedrige Prämien, die es ermöglichen, zu günstigen Konditionen Mittel zur Tilgung der durch die Lebensversicherungen gesicherten betrieblichen Kredite anzusparen, ist die Police unternehmerisch veranlasst und die damit zusammenhängende Aufwendungen Betriebsausgaben.

Die vom Versicherungsnehmer zu zahlenden Beiträge setzen sich zusammen aus Spar-, Risiko- und Kostenprämie sowie aus Sicherheitszuschlägen zum Ausgleich nicht vorhergesehener Abweichungen zwischen dem kalkulierten und dem tatsächlichen Kapitalbedarf. Die Anteile für Risiko, Kosten und Sicherheitszuschläge gelten mit Ablauf des Versicherungsjahres als verbraucht, weil der Versicherungsnehmer hierfür keinen langfristigen Gegenwert erwirbt. Dieser Anteil kann also als Betriebsausgabe gewinnmindernd geltend gemacht werden.

Die Sparprämie hingegen wird verzinslich angesammelt und ergibt das Deckungskapital. Dieses sind die Anschaffungskosten für die Police und der Betrag ist als Forderung gegen die Versicherung zum jeweiligen Bilanzstichtag zu aktivieren. Die Tatsache, dass der Rückkaufswert einer Versicherung das angesammelte Deckungskapital regelmäßig unterschreitet, rechtfertigt keine Teilwertabschreibung, solange der Rückkauf nicht ernstlich beabsichtigt ist. Denn die Auszahlung des niedrigeren Rückkaufswerts ist Folge der vorzeitigen Kündigung und diese wirtschaftlichen Folgen stellen einen Geschäftsvorfall dar, der dem Jahr der Kündigung zuzurechnen ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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