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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Einfacher Gegenbeweis beim betrieblichen Fuhrpark...

Datum: 18.05.2011 | Rubrik: Dienstwagen
Zwar spricht der auf Erfahrungssätzen beruhende Anscheinsbeweis dafür, dass die mögliche private Mitbenutzung eines betrieblichen Pkws auch tatsächlich erfolgt. Diese Vermutung wird aber entkräftet, wenn ein Sachverhalt dargelegt wird, der die ernstliche Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufs ergibt. Hierzu bedarf es nach dem rechtskräftigen Urteil vom Hessischen Finanzgericht nicht notwendig der Vorlage von Unterlagen, aus denen sich der betriebliche Zweck jeder Fahrt sowie der Kilometerstand ergeben. Eine detaillierte in sich schlüssige Schilderung, wie Privatfahrten vorgenommen werden, kann zumindest dann ausreichen, wenn ein weiterer Pkw zur Verfügung steht, betonten die Richter (Az. 3 K 1679/10).

Das Fehlen einer Privatnutzung kann auch nachgewiesen werden, indem eine Schilderung detailliert und nachvollziehbar ist, wie Privatfahrten tatsächlich vorgenommen werden. Sind diese Ausführungen glaubwürdig, entfällt die Besteuerung der Privatnutzung selbst dann, wenn die Vorgehensweise nicht der allgemeinen Lebenserfahrung entspricht. Steht der Familie beispielsweise neben dem Betriebs-Pkw auch noch ein Firmenwagen des Arbeitnehmer-Ehegatten zur Verfügung, ist es bereits in wirtschaftlicher Hinsicht nachvollziehbar, dass die Nutzung des vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Auto statt dem eigenen Pkw vorgezogen wird, weil dieser sämtliche Pkw-Kosten übernimmt. Ein weiteres schlagkräftiges Argument ist, wenn es sich beim Firmenwagen um ein gehobenes Modell als der eigene Wagen handelt. Zudem würde die Verwendung des eigenen Wagens zu einer schnelleren Abnutzung und damit zu einem höheren Wertverzehr führen. Entspricht nun auch noch die Gesamtlaufleistung des betrieblichen Pkws der durchschnittlichen betrieblichen Nutzung, kann die Besteuerung für die privaten Touren ganz entfallen.

Hinweis: Selbstständige dürfen ihre Privatfahrten nur dann pauschal beim Finanzamt über den Listenpreis abrechnen, wenn sie den Pkw mehr als 50 Prozent für Firmenzwecke verwenden. Ansonsten müssen sie sich die lästige Arbeit machen, ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch zu führen. Hierzu ist dem Finanzamt die überwiegend betriebliche Verwendung des Pkw nachzuweisen. Für den Nachweis über die Aufteilung zwischen beruflichen und privaten Strecken erlaubt die Finanzverwaltung eine Reihe von Vereinfachungsregeln. Die führen Unternehmer, Freiberufler oder Gesellschafter zur attraktiven Listenpreis-Methode, wenn hierüber die 50-Prozent-Hürde geschafft wird. Ausreichend ist bereits, wenn die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb übers Jahr gerechnet mehr als die Hälfte der Gesamtfahrleistung ausmachen. Ansonsten können Selbstständige den Nachweis über die betrieblichen Fahrten jeder geeigneten Form glaubhaft machen. Als Beleg reichen bereits Eintragungen in Terminkalendern, die Abrechnung gefahrener Kilometer gegenüber Kunden, Reisekostenaufstellungen sowie andere Abrechnungsunterlagen über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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