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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Jetzt gelten verschärfte Regeln bei Steuerhinterziehung...

Datum: 09.05.2011 | Rubrik: Selbstanzeige
Steuersünder müssen sich seit dem 3. Mai 2011 auf eine schärfere Gangart von Finanzbeamten, Steuerfahndern und Betriebsprüfern einstellen. Denn an diesem Tag war das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung der Geldwäsche und Steuerhinterziehung in Kraft getreten. Dieses Schwarzgeldbekämpfungsgesetz sieht geänderte Regeln für eine Selbstanzeige vorsieht, indem planvolles Vorgehen von Steuerhinterziehern nicht mehr belohnt wird und Straffreiheit bei Hinterziehungsbeträgen ab 50.001 Euro nur noch bei Zahlung eines Zuschlags von fünf Prozent auf den hinterzogenen Steuerbetrag eintritt. Die Neuregelungen betreffen sowohl private Anleger, Vermieter und Arbeitnehmer als auch Unternehmer und Freiberufler oder Erben und Gesellschaften. Die wichtigste Änderung ist, eine gestückelte, mehrfache Selbstanzeige je nach Entdeckungsrisiko nicht mehr möglich ist. Nunmehr gilt das Motto: Nur wenn der Hinterzieher alle seine Sünden freiwillig auf den Tisch legt, wird er belohnt. Da Schwarzgeldbekämpfungsgesetz beinhaltet insbesondere folgende wichtige Eckpunkte:
  • Steuerhinterzieher müssen bei einer strafbefreienden Selbstanzeige dem Finanzamt jetzt alle Hinterziehungssachverhalte nachmelden und nicht nur die Bereiche, in denen eine Aufdeckung droht. Damit sollen so genannte Teilselbstanzeigen je nach Entdeckungsrisiko ausgeschlossen werden. Hierzu ist es für eine wirksame Selbstanzeige erforderlich, dass alle noch nicht verjährten Steuerstraftaten einer Steuerart - also zum Beispiel bei der Einkommen- oder Umsatzsteuer - vollständig offenbart werden.

  • Die strafbefreiende Wirkung tritt dann für die verkürzte Steuer Einkommensteuer ein, sofern die übrigen Bedingungen wie etwa die fristgerechte Nachzahlung erfüllt sind.

  • Straffreiheit tritt grundsätzlich nicht mehr ein, wenn dem Sünder bei einer der offenbarten Taten ohnehin die Entdeckung droht. Denn die Straffreiheit ist bereits dann ausgeschlossen, wenn das Finanzamt eine Betriebsprüfung anordnet. Zuvor knüpfte der Ausschluss der Straffreiheit noch an das Erscheinen des Prüfers an. Somit war die Selbstanzeige nach altem Recht noch möglich, bis der Beamte vor der Tür steht, was in der Praxis ein Zeitfenster von rund vier Wochen bringt. Steht die Steuerfahndung vor der Tür, ist die Chance auf Straffreiheit ebenfalls entfallen.

  • Die Strafbefreiung gilt nur bis zu einer Hinterziehungssumme von 50.000 Euro pro Steuerart und Steuerzeitraum. Bei hinterzogenen Beträgen oberhalb von 50.000 Euro wird jedoch weiterhin von Strafverfolgung abgesehen, wenn neben der Entrichtung von Steuer und Nachzahlungszinsen eine freiwillige Zahlung von 5 Prozent der jeweiligen einzelnen verkürzten Steuer zu Gunsten der Staatskasse geleistet wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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