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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Tagesanzahl für die Steuererklärung 2010...

Datum: 06.05.2011 | Rubrik: Pendlerpauschale
Für das Ausfüllen der Anlage N zur anstehenden Einkommensteuererklärung für 2010 stellt sich die Frage, wie oft der Beschäftigte denn nun tatsächlich im Jahr zu Arbeit gependelt ist. Generell können Arbeitnehmer für ihre Fahrten von der Wohnung ins Büro oder zur Werkbank die Pendlerpauschale von 0,30 Euro für jeden Entfernungskilometer als Werbungskosten absetzen. Dank der Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht erfolgt das ab dem ersten Kilometer. Über die Anzahl der Tage gibt es immer wieder Streit mit dem Finanzamt. Meist erkennen die Sachbearbeiter 220 Tage an, großzügige Beamte haken 230 Tage ab und mehr gibt es nur bei einer Sechs-Tage-Woche etwa im Einzelhandel.

Ein rechtskräftiges Urteil vom Finanzgericht München gibt den Berufstätigen eine Rechengröße an die Hand, an dem sie sich orientieren können (Az. 13 K 4371/07). Die erfreuliche Botschaft: Bei einer Fünf-Tage-Woche sind es generell 230 Tage und in Schaltjahren 231 Arbeitstage, an denen Berufstätige zum Arbeitgeber pendeln. Fahren sie öfters, müssen sie das nachweisen. Die Richter gehen dabei von folgender Annahme aus:

365 gibt es im Jahr, in Schaltjahren sind es 366 Tage

./. 52 Samstage/Jahr

./. 52 Sonntage/Jahr

./. 11 Feiertage/Jahr

./. 20 Tage für den Urlaub im Jahresdurchschnitt

= 230 / 231 reguläre Arbeitstage/Jahr

Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte über die Anzahl von 230/231 hinaus müssen dann nachgewiesen werden. Denn nach einem Urteil vom Bundesfinanzhof tragen Berufstätige insoweit die Beweislast gegenüber dem Finanzamt, weil sie etwas absetzen wollen (Az. X R 28/99). Das gelingt beispielsweise bei nicht genommenem Urlaub oder Zusatzarbeiten am Wochenende oder an einem Feiertag. Hilfreich ist hierbei eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die unüblichen Zeiten. Bei einer Sechs-Tage-Woche werden 280 Arbeitstage angesetzt, wenn etwa das Geschäft der Verkäuferin samstags oder sonntags geöffnet hat.

Diese Rechnung bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass Arbeitnehmer dem Finanzamt eine geringere Zahl an Arbeitstagen angeben müssen, wenn sie zum Beispiel Resturlaub aus dem Vorjahr in Anspruch genommen oder wegen Krankheit längere Zeit gefehlt haben.

Die Entfernungspauschale steht Berufspendlern übrigens pro Tag nur einmal zu, auch wenn sie mehrfach hin und her fahren müssen, etwa bei einem Einsatz außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder im Schichtbetrieb. Das muss nicht zusätzlich berücksichtigt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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