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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Richtiger Umgang mit privaten Belegen...

Datum: 04.04.2011 | Rubrik: Einkommensteuererklärung
Unterlagen und Belege sind aufzubewahren, die Bestandteile einer Buchführungs- oder Aufzeichnungspflicht sind. Für Unterlagen über Sachverhalte außerhalb dieses Bereiches besteht keine entsprechende gesetzliche Verpflichtung, also nicht für Belege zu Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen. Darauf weist das Bayerische Landesamt für Steuern in einer aktuellen Verfügung hin (Az. S 0240.1.1-3/3 St 42), zeitlich passend zur anstehenden Einkommensteuererklärung für 2010.

Aus der Abgabenordnung lässt sich nämlich nur ableiten, dass ein privater Steuerzahler zur Mitwirkung bei der Ermittlung des Sachverhalts verpflichtet ist. Entspricht er der vom Finanzamt erbetenen Belegvorlage, ist er im Hinblick auf seiner erfüllte Vorlagepflicht nicht gehalten, die Belege nach ihrer Rückgabe durch das Finanzamt weiterhin bereit zu halten. Dies gilt auch, wenn die Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergeht. Denn die von den Steuerpflichtigen eingereichten Belege aus dem Privatbereich sollen bereits bei der Veranlagung so eingehend geprüft und gewürdigt werden, dass später keine erneute Beleganforderung notwendig ist.

In den Fällen, in denen bereits bei einer Vorbehaltsveranlagung eine Belegrückgabe angezeigt ist, jedoch nicht auszuschließen ist, dass in einem späteren Stadium des Verfahrens die Unterlagen benötigt werden - etwa für eine Betriebsprüfung -, wird der Steuerzahler bei der Belegrückgabe darauf hingewiesen, dass es im Hinblick auf die weiterhin bestehende Mitwirkungspflicht und Beweislast für ein späteres Verfahren in seinem Interesse ist, die Belege aufzubewahren. Belege, von denen das Finanzamt annimmt, dass sie später ausnahmsweise noch einmal benötigt werden könnten, sind entweder zurückzubehalten oder - wenn ein Bürger die Belege zurückerwartet - in Kopie zu den Akten zu nehmen. Über die Zurückbehaltung von Originalbelegen ist der Steuerpflichtige zu verständigen.

Vom allgemeinen Grundsatz, dass Privatpersonen keine Belege aufbewahren müssen, gibt es zwei gesetzliche Ausnahmen:
  1. Die Summe der positiven privaten Einkünfte (beispielsweise Lohn, Miete, Rente oder Kapitalerträge) betragen in einem Jahr mehr als 500.000 Euro. Dann besteht die Verpflichtung zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen und Unterlagen über sechs Jahre hinweg.

  2. Auch Nicht-Unternehmer haben Rechnungen über umsatzsteuerpflichtige Werklieferungen oder sonstige Leistungen in Zusammenhangt mit einem Grundstück für die Dauer von zwei Jahren aufzubewahren. Die Zwei-Jahres-Frist beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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