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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Unternehmer müssen Erstattung bis Ende März beantragen...

Datum: 14.03.2011 | Rubrik: Vorsteuerabzug
Wurden Selbstständigen anlässlich von Geschäftsreisen oder Messebesuchen jenseits der Grenze Aufwendungen in Rechnungen gestellt, in denen ausländische Umsatzsteuer enthalten ist, dürfen sie diese nicht bei ihrem deutschen Finanzamt als Vorsteuer geltend machen. Um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, gibt es jedoch ein Vergütungsverfahren. Unter bestimmten Voraussetzungen können Unternehmer sich nämlich die ausländische Umsatzsteuer erstatten lassen. Allerdings sollten sie sich beeilen, wenn es um Rechnungen aus dem Jahr 2009 geht. Denn die Frist läuft Ende März 2011 aus.

Dabei ist erstmals ein geändertes Antragsverfahren anzuwenden. Mussten die Unterlagen bislang in Papierform bei der zuständigen Stelle im jeweiligen Land - unter Umständen auch noch in der entsprechenden Landessprache - gestellt werden, erfolgt der Antrag auf Vergütung der Umsatzsteuer aus einem anderen EU-Mitgliedstaat nunmehr auf elektronischem Weg über das deutsche Bundeszentralamt für Steuern. Die Behörde stellt dafür ein elektronisches Portal zur Verfügung.

Das neue EDV-Verfahren läuft wie folgt ab: Nach Einreichen des Antrags erhalten Unternehmer eine elektronische Eingangsbestätigung und das Bundeszentralamt für Steuern leitet den Antrag elektronisch an den EU-Mitgliedstaat weiter, der die Vergütung vorzunehmen hat. Anschließend hat dieses Land maximal sechs Monate Zeit, um über den Antrag zu entscheiden. Die Zahlung ist dann zügig an den Unternehmer vorzunehmen. Bummelt ein Staat, haben Unternehmer einen Anspruch auf Verzinsung der zu vergütenden Vorsteuerbeträge.

Eigentlich hätte der Antrag für 2009 nach dem neuen Verfahren von Unternehmern bereits spätestens bis zum 30.9.2010 abgegeben werden müssen. Eigentlich, denn der EU-Ministerrat hatte eine geänderte Mehrwertsteuer-Richtlinie beschlossen. Hierdurch wird Unternehmen jetzt eine Fristverlängerung zur Erstattung der Umsatzsteuer um sechs Monate gewährt (Richtlinie 2010/66/EU). Daher können sie ihren Vorsteuer-Vergütungsantrag beim Bundeszentralamt für Steuern ausnahmsweise noch bis zum neuen Ausschlusstermin 30. März 2011 stellen.

Anlass für dieses Entgegenkommen der EU waren Umstellungsschwierigkeiten bei der Änderung des Vorsteuervergütungsverfahrens im Jahr 2010. So hatten beispielsweise einige Mitgliedstaaten ihr Web-Portal viel zu spät eingerichtet, andere Länder wiederum technische Probleme gemeldet. Aufgrund dessen verabschiedete die EU-Kommission eine Fristverlängerung, allerdings zunächst nur einmalig für Mehrwertsteuererstattungen bezogen auf das Jahr 2009. Dies soll das Recht der Steuerzahler auf Steuererstattungen gewährleisten. Der Antrag für Rechnungen aus dem Jahr 2010 muss daher nach dem gesetzlichen Grundsatz bis Ende September 2011 gestellt werden, sollte es nicht erneut eine Fristverlängerung geben.

Um das Erstattungsverfahren generell zu vereinheitlichen, betrachtet die EU-Kommission eine Harmonisierung der nationalen Mehrwertsteuererstattungs-Internetportale als wesentliches Element dafür, die Portale kompatibel und für Unternehmen ausreichend zugänglich zu machen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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