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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Keine höhere Lohnsteuer bei nachträglichem Einbau einer Gasanlage...

Datum: 10.02.2011 | Rubrik: Dienstwagen
Darf ein Firmenwagen ausdrücklicher für Privat- und Urlaubsfahrten verwendet werden, verlangt das Finanzamt Lohnsteuer. Bemessungsgrundlage hierfür ist eine pauschale Regel, wonach monatlich ein Prozent vom Listenpreis inklusive der Zusatzausstattung und der Umsatzsteuer angesetzt wird. Dieser Betrag kann jedoch gemindert werden. Denn außen vor bleiben dürfen die Kosten für Autotelefon, Freisprecheinrichtung, der Wert eines zusätzlichen Reifensatzes einschließlich Felgen sowie die Zulassungskosten.

Nach einem aktuellen Urteil vom Bundesfinanzhof ist der nachträgliche Einbau von zusätzlichen Ausstattungen grundsätzlich nicht einzubeziehen (Az. VI R 12/09). Im entschiedenen Fall ging es um den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in zur Privatnutzung überlassene Firmenfahrzeuge an die Belegschaft. Diese Maßnahme wurde erst nach der Auslieferung der Autos vorgenommen, weil der Arbeitgeber hierdurch als Werbeaktion auf sein Autogasgeschäft aufmerksam machen wollte.

Sofern der Arbeitnehmer für den überlassenen Firmenwagen kein Fahrtenbuch führt, ist es grundsätzlich zwingend, den lohnsteuerpflichtigen Vorteil durch eine pauschalierende Bewertung nach dem Listenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen einschließlich Umsatzsteuer vorzunehmen. Dieses Ergebnis ist dann Basis für Privatfahren und auch die Pendelstrecke von der Wohnung ins Büro. In diese Berechnung fließen auch Aufpreise für werkseitig zusätzlich eingebaute Ausstattungen mit ein.

Die Richter stellten allerdings klar, dass der nachträgliche Einbau von zusätzlichen Ausstattungen hingegen nicht einzubeziehen sei. Denn zum einen handele es sich dabei nicht um werkseitig zusätzlich eingebaute Ausstattungen des Kfz und zum anderen sei das Extra auch nicht im Zeitpunkt der Erstzulassung vorhanden. Das Einkommensteuergesetz stellt auf das Merkmal der Erstzulassung ab und nur dies trägt dem Sinn und Zweck der Pauschalregelung hinreichend Rechnung. Ansonsten müssten nämlich - ohne zeitliche Begrenzung - sämtliche nachträglichen Umbaumaßnahmen an gebrauchten Fahrzeugen nachvollzogen werden, um die Lohnsteuer auf den geldwerten Vorteil zu berechnen. Nachträgliche Wertveränderungen sollen aber gerade nicht von der Ein-Prozent-Regelung erfasst werden.

Tipp: Eine andere, wenn auch mühselige Möglichkeit ist das Führen eines Fahrtenbuches. Die Arbeit lohnt, wenn der Anteil der Privatfahrten gering, der Wagen teuer und das Fahrzeug schon älter ist. Dann ergibt sich aus Fahrleistung und Gesamtkosten der Aufwand je Kilometer, der dann für die Privatfahrten angesetzt wird. Setzt die Firma für die Lohnberechnung den Pauschalwert an, können dies Angestellte über die Steuererklärung korrigieren. Sie lassen sich eine Bescheinigung über den pauschalen Jahreswert geben und mindern den Lohn laut Steuerkarte entsprechend. Dann wird der laut Fahrtenbuch geringere Wert hinzuaddiert.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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