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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Fahrten zur Uni können unter die Werbungskosten fallen...

Datum: 09.02.2011 | Rubrik: Studium
Das Finanzgericht Köln hat sich mit den Fahrten eines Studenten von der Wohnung zur Hochschule beschäftigt und hierzu zwei Aussagen getätigt (Az. 7 K 2486/09):
  1. Auch bei einem Studium können Werbungskosten vorliegen.

  2. Sucht der Auszubildende im Rahmen eines herkömmlichen Präsenzstudiums nachhaltig, fortdauernd und immer wieder das Unigebäude auf, können die Fahrten nur mit der Pendlerpauschale berücksichtigt werden.
Seit 2004 sind Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung und für ein Erststudium grundsätzlich nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben im Rahmen der Einkünfteermittlung abziehbar. Sie können lediglich jährlich mit bis zu 4.000 Euro als Sonderausgaben abgezogen werden. Allerdings hatte der Bundesfinanzhof jüngst entschieden, dass weder ein Zweitstudium noch das Studiums nach abgeschlossener Berufsausbildung vom Abzugsverbot betroffen sind, sodass durchaus Werbungskosten vorliegen können (Az. VI R 14/07).

Im Fall vor dem Kölner Finanzgericht erzielte der Ehemann Einkünfte aus selbständiger Arbeit und seine Gattin nahm ein Zweitstudium an einer Hochschule auf, die sie im Jahr an 157 Tagen aufsuchte. Nach dem Abschluss des Studiums wollte sie als Lehrerin tätig werden und machte daher in ihrer Einkommensteuererklärung vorweggenommene Werbungskosten geltend. Das beinhaltete neben Semesterbeiträgen und Kosten für Büromaterial und Bücher insbesondere die Fahrten zur Hochschule. Hier wollte sich Reisekosten absetzen, also 30 Cent je gefahrenen Kilometer.

Die Richter akzeptierten zwar die vorab entstandenen Werbungskosten, weil die Aufwendungen in einem hinreichend konkreten, objektiv feststellbaren Zusammenhang mit künftigen steuerbaren Einnahmen aus der angestrebten beruflichen Tätigkeit stehen. Denn das Hochschulstudium dient dazu, der Frau ein zweites Lehrfach und somit bessere Einstellungs- und Erwerbsvoraussetzungen zu sichern. Daher ist alles das absetzbar, was im Rahmen der beruflichen Bildungsmaßnahme entsteht.

Hierzu gehören auch Fahrt- bzw. Mobilitätskosten. Die Fahrten zwischen Wohnung und der Hochschule können allerdings nicht unbeschränkt, sondern lediglich über die Entfernungspauschale berücksichtigt werden. Denn die Uni ist als regelmäßige Arbeitsstätte anzusehen, weil hierunter der ortsgebundene Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit fällt. Dies kann bei einem herkömmlichen Studium die Universität, bei einem Fernstudium auch die Wohnung sein oder auch an ständig wechselnden Einsatzstellen absolviert werden. Dabei kommt es entscheidend darauf an, wo die Studien betrieben werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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