Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

So sollten Ehegatten bei ihrer Steuerklassenwahl vorgehen...

Datum: 03.02.2011 | Rubrik: Vorauszahlungen
Ehegatten können für den Lohnsteuerabzug bekanntlich wählen, ob sie beide in die Steuerklasse IV eingeordnet werden wollen oder ob einer von ihnen nach Steuerklasse III und der andere nach Steuerklasse V besteuert werden will. Die Steuerklassenkombination III/V ist dabei so gestaltet, dass die Summe der Steuerabzugsbeträge beider Ehegatten in etwa der zu erwartenden Jahressteuer entspricht, wenn der in Steuerklasse III eingestufte Ehegatte rund 60 Prozent, der in Steuerklasse V eingestufte die restlichen 40 Prozent des gemeinsamen Arbeitseinkommens erzielt.

Die vom Arbeitslohn einbehaltene Lohnsteuer stellt allerdings nur eine Vorauszahlung auf die endgültige Jahressteuerschuld dar. In welcher Höhe sich nach Ablauf des Jahres Erstattungen oder Nachzahlungen ergeben, lässt sich nicht allgemein sagen; hier kommt es immer auf die Verhältnisse des Einzelfalles an. Wenn jedoch damit zu rechnen ist, dass die Jahressteuerschuld die einzubehaltende Lohnsteuer um mindestens 400 Euro im Kalenderjahr übersteigt, kann das Finanzamt zusätzlich Einkommensteuer-Vorauszahlungen festsetzen, um spätere Nachzahlungen zu vermeiden. Die Oberfinanzdirektion (OFD) Magdeburg hat am 27. Januar 2011 darauf hingewiesen, dass sich durch die grundlegende Neuregelung der Vorsorgepauschale ab 2010 mittlerweile die Fälle häufen, in denen neben der bereits einzubehaltenden Lohnsteuer noch Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer festgesetzt werden. Begründen lässt sich dies mit der Tatsache, dass die Vorsorgepauschale für die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ab dem Veranlagungszeitraum 2010 nur noch im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt wird. Im Rahmen der späteren Veranlagung finden hingegen nur die tatsächlich geleisteten Versicherungsbeiträge Berücksichtigung. Es kommt daher vor, dass die im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigten Vorsorgepauschalen höher sind als die bei der Veranlagung anzusetzenden tatsächlichen Vorsorgeaufwendungen. Um im Rahmen der Veranlagung erhebliche Nachzahlungen zu vermeiden, kommt es zu einer Festsetzung von Einkommensteuervorauszahlungen.

Dabei haben Anträge auf Änderung oder Einsprüche nur in folgenden drei Fällen Aussicht auf Erfolg:
  1. Es wurde von der Steuerklassen-Kombination III/V auf eine andere Steuerklassenkombination übergegangen. In diesen Fällen werden die Vorauszahlungen falsch berechnet, weil von einem Lohnsteuerabzug nach Steuerklasse III bzw. Steuerklasse V ausgegangen wird.

  2. Es liegen höhere zu berücksichtigende Werbungskosten vor.

  3. Es werden höhere abziehbare Vorsorgeaufwendungen nachgewiesen.
Die OFD rät verheirateten Arbeitnehmern, die künftig neben der einzubehaltenden Lohnsteuer eine Festsetzung von Vorauszahlungen vermeiden möchten, zur Wahl der Steuerklassenkombination IV/IV in Verbindung mit dem Faktorverfahren. Allerdings begründet die Eintragung eines Faktors bei Wahl der Steuerklassenkombination IV/IV - wie auch die Steuerklassenkombination III/V - eine Pflicht zur Einkommensteuerveranlagung, also zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung nach dem Jahresende.

Hinweis: Über das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sollen Arbeitnehmer mit geringem Einkommen keine Steuererklärung mehr abgeben müssen, wenn sie hohe Mindestvorsorgepauschalen für die Kranken- und Pflegeversicherung aufweisen. Diese Pflicht soll ab 2010 entfallen, um Arbeitnehmer und Verwaltung gleichermaßen von unnötigem steuerbürokratischem Aufwand zu entlasten. Das gilt bei einem Jahresarbeitslohn bis 10.200 Euro und 19.400 Euro bei Zusammenveranlagung).
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 227 | Seite: 23 von 227
« zurück 20 21 22 23 24 25 26 » weiter
Di., 21. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... 95 % der Mitglieder die Fachkompetenz der Lohnsteuerhilfeverein-Berater für sehr hoch eingeschätzen!
 

Social Bookmarks