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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Elektronische Übermittlung der Steuererklärung gilt nicht für alle...

Datum: 21.12.2011 | Rubrik: Einkommensteuer
Für 2011 müssen Unternehmer, Freiberufler, Land- und Forstwirte, Personengesellschaften, sowie GmbH-Gesellschafter beim Verkauf ihrer Beteiligung erstmals verpflichtend ihre Steuererklärungen auf elektronischem Weg online statt wie bisher auf Papier bei ihrem Finanzamt einreichen. Das betrifft dann auch private Angaben, wie etwa zu den Kindern, Renten, Mieteinkünfte oder außergewöhnliche Belastungen. Das gilt bei Selbstständigen unabhängig davon, ob sie ihren Gewinn nach Buchführung und Bilanz oder der einfachen Einnahme-Überschuss-Rechnung ermitteln.

Für diese elektronische Übermittlung benötigen Selbstständige ein Zertifikat, was sie nach kostenloser einmaliger Registrierung über das Internet unter www.elsteronline.de/eportal/ erhalten. Dies kann bis zu zwei Wochen nach der Anmeldung dauern, so dass dies schon vor Abgabe der Steuererklärung erledigt werden sollte. Arbeitnehmer mit gewerblichen Nebeneinkünften bis maximal 410 Euro sind von dieser neuen Verpflichtung befreit, sie können aber wie alle anderen privaten Steuerzahler ihre Einkommensteuererklärung freiwillig elektronisch übermitteln, wenn sie auf Papier verzichten möchten. Hinweis: Sofern Selbständige auf diesem Weg bereits ihre Umsatz- und Lohnsteueranmeldungen elektronisch übermitteln, besitzen sie dieses Zertifikat schon.

Das Bundesfinanzministerium weist jetzt am 12. Dezember 2011 auf seinen Internetseiten darauf hin, dass diese verpflichtende elektronische Übermittlung von Einkommensteuererklärungen mit Gewinneinkünften für beschränkt steuerpflichtige Selbstständige sowie von Erklärungen der Personengesellschaften zur gesonderten und einheitlichen Feststellung mit mehr als 10 Beteiligten erst später losgeht.

Zwar sind gesetzlich alle Betroffenen ab dem Veranlagungszeitraum 2011 verpflichtet, Einkommen- Körperschaft-, Gewerbe und Umsatzsteuer-Jahreserklärungen nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elektronisch zu übermitteln und des Weiteren auch die Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung für Zeiträume, die nach dem 31.12.2010 beginnen nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elektronisch zu übermitteln.

Doch für beschränkt Steuerpflichtige kann aus technischen Gründen an Neujahr 2012 noch kein Zugang für die elektronische Übermittlung eröffnet werden. Die Einkommensteuererklärungen beschränkt Steuerpflichtiger sind deshalb bis zur Eröffnung eines entsprechenden Zugangs - nach derzeitigem Planungsstand ist die Eröffnung zum 1.1.2013 vorgesehen - weiterhin in Papierform einzureichen.

Ebenfalls aus technischen Gründen kann zum 1.1.2012 nur ein Zugang für die elektronische Übermittlung von Feststellungserklärungen der Personen- und geschlossenen Fondsgesellschaften mit maximal 10 Beteiligten eröffnet werden. Daher sind Feststellungserklärungen mit einer höheren Anzahl von Beteiligten bis zur Eröffnung eines entsprechenden Zugangs weiterhin wie bisher in Papierform einzureichen. Das Bundesfinanzministerium prognostiziert, dass die Zahl der elektronisch übermittelbaren Beteiligten im Laufe des Jahres 2012 schrittweise gesteigert werden wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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