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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Nachweis der Fahrten bei vielen Kilometern...

Datum: 02.12.2011 | Rubrik: Entfernungspauschale
Wer täglich zur gleichen Arbeitsstätte pendelt, kann über die Entfernungspauschale 30 Cent je Entfernungskilometer als Werbungskosten absetzen. Diese Pendlerpauschale steht Berufstätigen übrigens pro Tag nur einmal zu, auch wenn sie mehrfach hin und her fahren müssen, etwa bei einem Einsatz außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder im Schichtbetrieb. Das wird nicht zusätzlich berücksichtigt.

Grundsätzlich sind Arbeitnehmer gesetzlich nicht verpflichtet, Aufzeichnung über ihre Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vorzunehmen. Das führt nach einem aktuellen Urteil vom Finanzgericht des Saarlandes aber nicht dazu, dass das Finanzamt die erklärten Angaben zu den Fahrten ungeprüft übernehmen und einfach nur abhaken muss (Az. 1 K 1468/08). Denn bei der Geltendmachung einer großen Gesamtkilometerzahl ist bereits im Eigeninteresse, eine entsprechende Beweisfürsorge zu treffen, betonten die Richter. Daher ist das Finanzamt zu einer Schätzung berechtigt, sofern die Fahrten zwischen den verschiedenen Wohnungen und der Arbeitsstätte mangels Aufzeichnungen nicht exakt ermittelt werden können. Das galt im zugrunde liegenden Fall vor allem, weil der Beruf des Pendlers keine tägliche Präsenz an der Arbeitsstelle voraussetzte und die geltend gemachte jährliche Fahrleistung bei 36.000 km lag.

Das Finanzamt hat die Höhe der steuerlich abzugsfähigen Werbungskosten - nicht nur für die Entfernungspauschale - zu schätzen, soweit sich dieser Betrag nicht genau ermitteln oder berechnen lässt. Das gilt insbesondere dann, wenn der Arbeitnehmer entweder keine Aufzeichnungen vorlegt oder diese Belege insgesamt wenig Vertrauen erwecken. Das betrifft auch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, obwohl es hierfür keine gesetzliche Aufzeichnungspflicht gibt. Denn hier ist der Arbeitnehmer bereits im eigenen Interesse daran gehalten, den Beamten die für eine geringere Besteuerung maßgeblichen Umstände in einer Art und Weise darzulegen, dass sich der jeweilige Sachbearbeiter zu den Vorgängen eine entsprechende Überzeugung bilden kann. Erst diese freiwillige Vorlage ist im Regelfall auch notwendige Voraussetzung für den Schluss, dass die fraglichen Vorgänge vollständig erfasst und die geltend gemachten Aufwendungen beruflich veranlasst sind.

Bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist eine Schätzung im Regelfall nicht notwendig, da sich sowohl die Zahl als auch die Entfernung ohne weiteres bestimmen lassen. Sind die Angaben aber unüblich und auf den ersten Blick untypisch, ist eine entsprechende Beweisvorsorge durchaus geboten, so das Gericht. Da dies nicht befolgt worden war, durften die Finanzbeamten die Kilometer durchaus um mehr als die Hälfte nach unten schätzen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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