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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Die elektronische Lohnsteuerkarte für 2012 startet...

Datum: 17.10.2011 | Rubrik: Arbeitnehmer
Im Oktober dieses Jahres gibt es bereits zum zweiten Mal keine Post mehr von der Gemeinde, denn die Zeit der guten alten Lohnsteuerkarte war schon 2010 ist abgelaufen. Bereits für das Jahr 2011 wurden keine Karten versendet, da das bisherige Lohnsteuerabzugsverfahren auf eine elektronische Methode umgestellt wird. Hiermit soll die Kommunikation zwischen Arbeitnehmern und -gebern und ihrem Finanzamt vereinfacht und beschleunigt werden. Die wichtigste Umstellung ist dabei, dass die für die Berechnung der Lohnsteuer benötigten Informationen über die Belegschaft in einer Datenbank des Bundeszentralamts für Steuern hinterlegt werden, die der jeweilige Arbeitgebern in elektronischer Form abrufen kann. Durch dieses neue elektronische Verfahren ist die bisher von den Gemeinden ausgestellte Lohnsteuerkarte in Papierform nicht mehr notwendig und entfällt. Bis zum endgültigen Start des elektronischen Verfahrens ab 2012 gibt es im laufenden Jahr 2011 zunächst einen Übergangszeitraum.

Ab dem Jahreswechsel wird nun endgültig mit der sog. elektronischen Lohnsteuerkarte die bisherige Karte durch ein elektronisches Verfahren ersetzt und die Lohnsteuerkarte auf Papier hat im kommenden Jahr endgültig ausgedient. Bundesweit werden rund 40 Millionen Arbeitnehmer in den kommenden Wochen über ihre persönlichen Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) informiert und sie erhalten ein Mitteilungsschreiben, in dem ihre zum 1. Januar 2012 gültigen elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale ELStAM wie Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Kirchensteuermerkmal und Freibeträge aufgeführt sind, die in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert und dem Arbeitgeber in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden.

Die Finanzämter sind gesetzlich verpflichtet, die Arbeitnehmer noch vor 2012 über ihre erstmals gebildeten ELStAM zu informieren. Die Schreiben müssen nicht an den Arbeitgeber weitergeleitet werden. Der Inhalt der Schreiben basiert auf dem Datenbestand vom 16.09.2011. Anträge auf Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (z.B. Steuerklassenwechsel, Antrag als Alleinerziehender auf die Steuerklasse II, Berücksichtigung weitere Kinder für den Lohnsteuerabzug, Antrag auf weitere Freibeträge z. B. Werbungskosten, Sonderausgaben), die nach diesem Zeitpunkt gestellt oder bearbeitet wurden, sind in die Schreiben nicht mehr eingeflossen. Sie sind jedoch in der zentralen Datenbank berücksichtigt.

Steuerzahler sollten die ihnen übermittelten Daten sorgfältig auf ihre Richtigkeit für den künftigen Lohnsteuerabzug prüfen. Denn die Lohnsteuerabzugsmerkmale werden der Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung ab Januar 2012 zugrunde gelegt. Korrekturen können bis zum Jahresende beim zuständigen Finanzamt beantragt werden. Falsche Daten könnten dazu führen, dass der Arbeitnehmer Anfang 2012 netto weniger im Geldbeutel hat.

Wichtig: Im Gegensatz zum Jahreswechsel 2010/2011 werden vorhandene Freibeträge diesmal nicht automatisch für 2012 berücksichtigt. Freibeträge, beispielsweise für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, Reisekosten oder doppelte Haushaltsführung, sollten daher bis zum Jahresende bei den Finanzämtern neu beantragt werden, damit sie ab Januar 2012 bei der Lohnabrechnung berücksichtigt werden können. Das gelingt über den Lohnsteuerermäßigungsantrag.

Antragsformulare für 2012 sind in den Finanzämtern erhältlich, können aber auch über das Internet: online beim Formular-Management-System (FMS) der Bundesfinanzverwaltung unter https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=0 abgerufen und dann ausgefüllt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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