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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Keine Steuerförderung für Software...

Datum: 12.09.2011 | Rubrik: Investitionsabzugsbetrag
Unternehmer, Freiberufler, Landwirte und Personen- oder Kapitalgesellschaften können für die künftige Anschaffung eines abnutzbaren beweglichen Anlagegutes wie Fahrzeuge oder Maschinen bis zu 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd über einen Investitionsabzugsbetrag abziehen, wenn das begünstigte Wirtschaftsgut nur in geringen Umfang - maximal 10 Prozent - privat genutzt werden soll. Darüber hinaus lässt sich auch noch eine Sonderabschreibung von 20 Prozent verwenden.

Die Steuerförderung gibt es nur für mittelständische Betriebe, soweit sie bestimmte Größenklassen bei Bilanzwert oder Gewinnhöhe nicht überschreiten. Allerdings gibt es Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nur für neue oder gebrauchte bewegliche Wirtschaftsgüter. Nach einem am 31. August vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Urteil ist daher der Erwerb von immateriellen Wirtschaftsgütern nicht begünstigt (Az. X R 26/09). Hierunter fallen etwa Patente, Rechte oder auch Software aller Kategorien. Die Richter stellten klar, dass kein Anlass besteht, mit Rücksicht auf die rasche Entwicklung der Informationstechnologie oder die zunehmende Bedeutung und Verfügbarkeit von Software diese insgesamt als bewegliche materielle Wirtschaftsgüter zu behandeln.

Denn in solchen Fällen beschränkt sich die geplante Anschaffung ausschließlich auf Software und der materielle Gehalt des Datenträgers wie etwa die DVD inklusive Verpackung ist ohne weitere Funktion und besitzt auch keinen eigenen wirtschaftlichen Wert. Bestes Beispiel ist, dass der Datenträger durch das einfache und zunehmende Herunterladen der Software aus dem Internet immer mehr an Bedeutung verloren hat. Vor diesem Hintergrund überwiegt eindeutig der geistige Gehalt in der Software.

Die Vorschriften für den Investitionsabzugsbetrag und auch die allgemeinen steuerlichen Bilanzierungsregeln differenzieren zwischen beweglichen und unbeweglichen Gegenständen und grenzen materielle von immateriellen Wirtschaftsgütern ab. Dabei ist die äußere Form generell ohne Bedeutung und es spielt keine Rolle, in welcher Verpackung das gekaufte oder noch anzuschaffende Wirtschaftsgut in der Geschäftswelt gehandelt wird. Allein entscheidend ist, auf welches Wirtschaftsgut sich der künftige Anschaffungsvorgang bezieht und nicht darauf, welche Funktion es für den Käufer haben soll.

Die Finanzverwaltung stuft Trivialprogramme mit Preisen bis zu 410 Euro aus Vereinfachungsgründen als materiell ein. Die Richter ließen aber offen, ob dies auch für den Abzugsbetrag gilt. Denn im Urteilsfall war die Software teurer.

Hinweis: Neben dieser Besonderheit gibt es für immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens auch ein Aktivierungsverbot in der Bilanz, wenn sie unentgeltlich erworben wurden und es lassen sich weder die Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter noch die degressive AfA verwenden. Zudem gibt es keine Investitionszulagen in den neuen Bundesländern und Berlin.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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