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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Schweiz und Deutschland unterschreiben Steuerabkommen...

Datum: 23.08.2011 | Rubrik: Schwarzgeld
Um die Steuer auf die Erträge aus dem Schwarzgeld in der Schweiz in Milliardenhöhe doch dem heimischen Fiskus zukommen zu lassen, haben Deutschland und die Schweiz am 10. August 2011 die Verhandlungen über offene Steuerfragen abgeschlossen und in Bern hierzu ein Steuerabkommen paraphiert, was sicherlich auch für andere Steueroasen interessant sein sollte. Dieses Abkommen sieht vor, dass natürliche Personen - also keine Unternehmen - mit Wohnsitz in Deutschland ihre bestehenden Bankbeziehungen in der Schweiz nachbesteuern können, indem sie entweder eine einmalige Steuerzahlung leisten oder ihre Konten über eine Selbstanzeige dem heimischen Finanzamt offenlegen.

Als zweite Regelung wurde vereinbart, dass künftige Kapitalerträge und Börsengewinne deutscher Bankkunden in der Schweiz einer Abgeltungsteuer unterliegen, deren Erlös die Schweiz an die deutschen Behörden überweist. Zudem wird der gegenseitige Marktzutritt für Finanzdienstleister verbessert, was insbesondere für die dortigen Geldhäuser von Vorteil sein sollte. Das Abkommen soll in den nächsten Wochen durch die beiden Regierungen unterzeichnet werden und könnte dann Anfang 2013 in Kraft treten. Der vollständige Text des Abkommens liegt noch nicht vor wird soll nach der Unterzeichnung durch die beiden Regierungen in einigen Wochen veröffentlicht werden.

Das Abkommen umfasst insbesondere folgende vier Eckpunkte:
  1. Abgeltungsteuer für die Zukunft: Künftige Kapitalerträge und -gewinne sollen unmittelbar über eine Abgeltungsteuer erfasst werden. Der einheitliche Steuersatz wurde auf 26,375 Prozent festgelegt. Dies entspricht dem hierzulande auch geltenden pauschalen Abgeltungsteuersatz.

  2. Kontrolle: Um zu verhindern, dass neues unversteuertes Geld in der Schweiz angelegt wird, wurde vereinbart, dass die deutschen Behörden im Sinne eines Sicherungsmechanismus Auskunftsgesuche stellen können, die den Namen des Kunden, jedoch nicht zwingend den Namen der Bank enthalten müssen. Die Gesuche sind zahlenmäßig beschränkt und bedürfen eines plausiblen Anlasses.

  3. Vergangenheitsbesteuerung: Zur steuerlichen Nachbesteuerung bestehender Bankbeziehungen in der Schweiz soll Personen mit Wohnsitz in Deutschland einmalig die Möglichkeit gewährt werden, eine pauschal bemessene Steuer zu entrichten. Die Höhe dieser Steuerbelastung liegt zwischen 19 und 34 Prozent des Vermögensbestandes. Anstelle einer solchen Zahlung sollen die Betroffenen die Möglichkeit haben, ihre Bankbeziehung in der Schweiz gegenüber den deutschen Behörden offenzulegen. Dann müssen sie diese Einmalzahlung zwar nicht leisten, dafür aber die Nachzahlungen inklusive Zinsen über den heimischen Steuerbescheid.

  4. Weitere Elemente: Die Schweiz und Deutschland haben beschlossen, den gegenseitigen Marktzutritt für Finanzinstitute zu erleichtern. Insbesondere wird die Durchführung des Freistellungsverfahrens für schweizerische Banken in Deutschland vereinfacht und die Pflicht zur Anbahnung von Kundenbeziehungen über ein Institut vor Ort aufgehoben. Ebenfalls wurde die Problematik des Kaufs steuererheblicher Daten gelöst. Deutschland will nämlich künftig vom Ankauf der Banken-CDs absehen und die Bankmitarbeiter strafrechtlich nicht verfolgen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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