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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Wohnkosten am Studienort wirken nicht mindernd...

Datum: 08.08.2011 | Rubrik: Kinderförderung
Erhält ein volljähriges Kind Vergütung für ein Praktikum während des Studiums, zählt diese zu den für den Bezug von Kindergeld und steuerlichen Privilegien zu den schädlichen eigenen Einnahmen. Dabei darf dieser Betrag nicht um die Kosten für Miete und Verpflegungsmehraufwand gekürzt werden, wenn gleichzeitig der Wohnsitz am Studienort aufgegeben wird. Der Bundesfinanzhof hat in einem aktuellen Urteil klargestellt, dass derartige Aufwendungen für die auswärtige Unterbringung des Nachwuchses in der Ausbildung durch den Jahresgrenzbetrag für eigene Einkünfte und Bezüge von 8.004 Euro abgegolten ist (Az. III R 28/09).

Im zugrunde liegenden Fall unterbrach das Kind, das seinen Lebensmittelpunkt unverändert im Haus der Eltern beibehalten hatte, sein inländisches Studium, und gab seine Wohnung am Studienort auf und absolviere in den USA ein berufsbezogenes Praktikum. Die hierfür gezahlte Vergütung überstieg zusammen mit den übrigen eigenen Einkünften und Bezügen den Jahresgrenzbetrag. Anspruch auf staatliche Förderung hätten die Eltern für den Sprössling, der noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet hatte, nur dann erhalten, wenn die während des Berufspraktikums entstandenen Miet- und Verpflegungskosten hätten abgezogen werden dürfen.

Zwar dürfen die ermittelten Einkünfte und Bezüge um Mehraufwand gekürzt werden, der aufgrund der Ausbildung zu den Kosten der Lebensführung hinkommt wie beispielsweise
  • Studiengebühren,

  • Beiträge für das Studentenwerk,

  • Fahrtkosten zum Ausbildungsort und zur Uni,

  • Sozialversicherungsbeiträge auf das erhaltene Gehalt und

  • Aufwendungen für Lehrbücher oder andere Arbeitsmittel.
Nicht hierzu gehört jedoch in der Regel der typische erhöhte Lebensbedarf wegen einer auswärtigen Unterbringung, stellten die Richter klar.

Darüber hinaus hatte das Kind seine Wohnung am Studienort aufgegeben, Daher können die Miet- und Verpflegungsmehraufwendungen auch nicht im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung abgezogen werden. Dies ist nicht möglich, weil die Ausbildung jenseits der Grenze keiner Einkunftsart zuzurechnen ist.

Hinweis: Der Urteilstenor wirkt aber nur noch fürs laufende Jahr negativ. Denn ab 2010 sollen Eltern den Jahresgrenzbetrag für eigene Einkünfte und Bezüge von 8.004 Euro aller Voraussicht nach nicht mehr beachten. Denn das noch nicht in Kraft getretene Steuervereinfachungsgesetz 2011 sieht vor, dass Kindergeld und steuerlichen Privilegien ab 2010 beim volljährigen Nachwuchs unabhängig davon bezahlt wird, was der Sprössling während des Studiums oder seiner Berufsausbildung verdient.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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