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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Streit um wichtige Änderungspunkte für 2011

Datum: 06.07.2011 | Rubrik: Steuervereinfachungsgesetz
Das vom Bundestag verabschiedete Steuervereinfachungsgesetz enthält aus Sicht des Finanzausschusses des Bundesrates zwei wesentliche Kritikpunkte. Daher wird empfohlen, das Vermittlungsverfahren einzuleiten und dem Gesetz nicht auf der Sitzung am 8. Juli 2011 zuzustimmen. Da der Bundesrat die nachfolgende Sitzung erst nach der parlamentarischen Sommerpause planmäßig am 23. September hat, kann dort erst über ein erzieltes Vermittlungsergebnis beraten werden.

Ein wesentlicher Änderungswunsch ist, die geplante Einkommensteuererklärung für zwei aufeinander folgende Jahre nicht einzuführen, weil der Vereinfachungseffekt bezweifelt wird und die Synergieeffekte für die Verwaltung oder Vereinfachungen für eine nennenswerte Anzahl von Steuerfällen sehr gering ausfallen dürften. Die gleichzeitige Abgabe von Steuererklärungen für mehrere Jahre würde nicht nur den Verwaltungsablauf erschweren, sondern auch zu Verunsicherungen bei den Bürgern führen.

Dies gilt auch für die Hauptzielgruppe, nämlich die Arbeitnehmer und die Bezieher von Alterseinkünften. Für die weitaus überwiegende Zahl Rentner existiert derzeit keine Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung, und von die Hälfte der Arbeitnehmer ist ebenfalls nicht zur Abgabe der Einkommensteuererklärung verpflichtet. Bei der freiwilligen Antragsveranlagung besteht schon heute die Möglichkeit, Steuererklärungen für mehrere Jahre zusammen abzugeben, so dass diese Gruppe, die einen Großteil der Steuererklärungen einreicht, nicht betroffen wäre. Die meisten Arbeitnehmerveranlagungen führen darüber hinaus zu einer Steuererstattung. Diese Steuerpflichtigen werden deshalb ein Interesse haben, ihre Steuererklärung zeitnah einzureichen und auf die 2-Jahresfrist zu verzichten.

Für die Verwaltung sind Synergieeffekte durch die geplante Gesetzesänderung nicht zu erwarten. Ein Zwei-Jahresrhythmus wäre zudem wenig hilfreich für einen kontinuierlichen Erklärungseingang bei der Finanzbehörde und würde die damit in Zusammenhang stehende Ressourcenauslastung und –berechnung erschweren. Zusätzlicher Aufwand würde für die Prüfung der Anspruchsvoraussetzung der Wahlmöglichkeit entstehen. Nachzahlungen könnten erst ein Jahr später realisiert werden, wodurch zusätzlich noch ein haushaltsmäßiger Nachteil entstünde. Dies könnte nur durch ein aufwendiges Vorauszahlungsverfahren verhindert werden, was wiederum zu mehr Verwaltungsaufwand führen würde.

Ferner darf nicht verkannt werden, dass es wegen der Schnelllebigkeit des Steuerrechts in zwei Veranlagungszeiträumen zu unterschiedlichen Rechtsanwendungen kommen kann; dies erschwert die Arbeit bei der Erstellung und Bearbeitung der Steuererklärungen und macht eine verlängerte Aufbewahrung von Unterlagen bei Bürgern und Verwaltung erforderlich.

Ein zweiter Wunsch ist eine Anhebung des Behinderten-Pauschbetrags. Da der seit 1975 nicht angehoben wurde, deckt er oftmals die effektiven Aufwendungen nicht mehr ab. Für die Betroffenen ist es deshalb in vielen Fällen günstiger, diese Aufwendungen einzeln nachzuweisen und unter Anrechnung einer zumutbaren Belastung als außergewöhnliche Belastungen geltend zu machen. Um künftig den Steuerpflichtigen den Einzelnachweis von Aufwendungen möglichst zu ersparen, soll der Behinderten-Pauschbetrag erhöht und seine Abgeltungswirkung auf alle krankheits-, pflege- und behinderungsbedingten Kosten ausgeweitet werden. Um Schlechterstellungen von behinderten Menschen mit hohen Krankheits-, Pflege- und Fahrtkosten zu vermeiden, soll der einheitliche Einzelnachweis aller Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung erhalten bleiben.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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