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Archiv - Steuertipps 2011

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2011 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Überführung von Wirtschaftsgütern in ein anderes Betriebsvermögen...

Datum: 08.06.2011 | Rubrik: Bilanzierung
Das Bundesfinanzministerium hat am 24. Mai 2011 den Entwurf eines Scheibens zur Überführung und Übertragung von einzelnen Wirtschaftsgütern herausgegeben (Az. IV C 6 - S 2241/10/10002).. Nach einer abschließenden Abstimmung soll es dann mit in allen noch offenen Fällen anzuwenden sein. Bei der Überführung eines einzelnen Wirtschaftsguts - etwa zwischen zwei Betrieben eines Einzelunternehmers - handelt es sich um eine Entnahme aus der abgebenden Firma und um eine Einlage beim aufnehmenden Unternehmen. Hierfür gibt es Bewertungsansatze in der Bilanz, die abweichend von den allgemeinen Grundsätzen geregelt sind.

Überführender kann grundsätzlich jede Person sein, die mehrere Betriebe oder Anteile an einer Personengesellschaft unterhält. Es kann sich aber auch um Erbengemeinschaften mit mehreren eigenen Betrieben handeln.

Dabei werden die einzelnen Wirtschaftsgüter mit dem Buchwert (Preis laut Bilanzausweis) angesetzt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich beim überführten Wirtschaftsgut um Anlage- oder Umlaufvermögens handelt. Das gilt aber nur, sofern die Besteuerung der stillen Reserven sichergestellt ist. Dies liegt nicht vor, wenn ein Wirtschaftsgut einer ausländischen Betriebsstätte zugeordnet wird.

Dieser zwingende Buchwertansatz ist beim Übernehmer zur Vermeidung von missbräuchlichen Gestaltungen mit einer so genannten Sperrfrist verknüpft. Er darf deshalb innerhalb von drei Jahren das übertragene Wirtschaftsgut weder entnehmen noch veräußern. Sollte er dies dennoch tun, wird rückwirkend auf das Datum der Übertragung der Verkehrswert für das Wirtschaftsgut angesetzt, was dann zur Besteuerung der aufgedeckten stillen Reserven führt. Die Sperrfrist endet erst drei Jahre nach Abgabe der Steuererklärung des Übertragenden. Ohne Erklärungsabgabe endet der Zeitraum erst mit Ablauf des sechsten Jahres, das auf den Zeitraum der Übertragung folgt.

Keine Verletzung der Sperrfrist liegt allerdings vor, wenn anschließend eine erneute Buchwertübertragung erfolgen sollte, oder wenn das Wirtschaftsgut aufgrund höherer Gewalt etwa durch Zerstörung und Vernichtung aus dem Betriebsvermögen ausgeschieden ist. Die Sperrfrist wird durch jede nachfolgende Übertragung neu ausgelöst.

Handelt es sich bei der Übertragung um selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter, die nicht bilanzierungsfähig sind muss der Unternehmer für die Sicherstellung der Besteuerung der stillen Reserven und für die Überwachung der Sperrfrist eine spezielle Dokumentation führen. Gleiches gilt für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Preisen bis 1.000 Euro, die in der Bilanz pauschal in einem Sammelposten eingestellt worden sind.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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