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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Sparmodell steht vor dem Aus...

Datum: 23.04.2010 | Rubrik: Umsatzsteuer
Durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs lassen sich teilweise unternehmerisch und privat genutztes Gebäude insgesamt dem Unternehmen zuzuordnen und die auf das Gebäude insgesamt entfallende Umsatzsteuer ist komplett als Vorsteuer abziehbar. Das gilt sogar für das Eigenheim, wenn das zu wenigstens zehn Prozent vom Selbstständigen genutzt wird. Das bringt einen Zins- und Liquiditätsvorteil, weil ein Unternehmer nach dem Prinzip des Sofortabzugs im Zeitpunkt des Leistungsbezugs die Vorsteuer in voller Höhe vom Finanzamt erstattet bekommt und erst im Verlaufe von zehn Jahren über die Besteuerung des Eigenverbrauchs zum Teil wieder an das Finanzamt zurückzahlen muss.

Ab 2011 kommt es nun zu einer Einschränkung durch das Jahressteuergesetz 2010. Dieses setzt eine geänderte EU-Mehrwertsteuersystemrichtlinie um, wonach die Vorsteuer in den einzelnen Mitgliedsstaaten nur noch insoweit abzugsfähig sein darf, als sie auf die Verwendung des Grundstücks für unternehmerische Zwecke des Unternehmers entfällt. Nach der Richtlinie und auch dem inländischen Umsatzsteuergesetz ist jede unternehmensfremde Nutzung vorsteuerabzugsschädlich, welche die Besteuerung einer unentgeltlichen Wertabgabe für die private Nutzung auslöst.

Damit entsteht ab 2011 das Recht auf Vorsteuerabzug also grundsätzlich nur noch insoweit, als der Unternehmer das Grundstück für seine unternehmerischen Tätigkeiten verwendet. Zwar kann er weiterhin die komplette Immobilie seinem Unternehmensvermögen zuordnen. Doch es kommt zu einer Beschränkung des Rechts auf Vornahme des Vorsteuerabzugs der Höhe nach. Die neue Vorschrift betrifft Grundstücke und damit zusammenhängende Ausgaben. Sofern das Gebäude nur teilweise für Betrieb oder Kanzlei genutzt wird, gibt es anteilig Vorsteuer aus den Herstellungskosten, dafür muss der Eigenverbrauch natürlich nicht mehr versteuert werden. Per Saldo gibt es mit Ausnahme des entfallenden Zins- und Liquiditätsvorteils keine Nachteile.

Da es einen Bestandsschutz für die Investitionen vor 2011 gibt, sollten geplante Anschaffungen noch rechtzeitig realisiert werden. Wird das Gebäude beispielsweise im November 2010 fertig gestellt, kann weiterhin die komplette Vorsteuer geltend gemacht werden, selbst wenn einige Rechnungen erst 2011 in der Post liegen sollten. Nicht betroffen von der Gesetzesverschärfung ist die Solaranlage auf dem Dach, da diese kein Gebäudebestandteil darstellt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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