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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer ...

Datum: 07.04.2010 | Rubrik: Minijob
Ende Dezember 2009 belief sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten in Privathaushalten auf gut 198.000 Minijobber. Um 14,6 Prozent ist die Zahl der von Privathaushalten angemeldeten Minijobber im vierten Quartal 2009 gegenüber Dezember 2008 gestiegen. Von Dezember 2006 bis Dezember 2009 erhöhte sie sich um rund 68.000 Beschäftigte, was einem Plus von 51,9 Prozent entspricht. Der Minijob ist eine Frauendomäne, in Privathaushalten wird die Arbeit nur zu acht Prozent von Männern ausgeübt.

Für eine geringfügige Beschäftigung im Privathaushalt muss der Arbeitgeber auf den Lohn von maximal 400 Euro im Monat eine Pauschalabgabe von 12 Prozent für die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung sowie für Lohn-, Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag zahlen. Hinzu kommen die Umlagesätze U 1 und U 2 von zusammen 0,67 Prozent sowie Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung von 1,6 Prozent des Bruttoarbeitsentgelt. Insgesamt werden also 14,27 Prozent fällig. Wenn eine Haushaltshilfe beispielsweise 300 Euro im Monat verdient, zahlt der Arbeitgeber dafür pro Monat 42,81 Euro an Abgaben. Der Minijobber kann seinen Lohn dafür brutto einstreichen und muss ihn nicht in seiner Einkommensteuererklärung angeben.

Begünstigt als geringfügige Beschäftigung sind Tätigkeiten in einem privaten Haushalt, die gewöhnlich von einem Haushaltsmitglied erledigt werden. Hierzu zählen beispielsweise Einkaufen, Kochen, Reinigen, Putzen, Waschen, Gartenpflege sowie Versorgung und Betreuung von Kindern, Kranken, alten Menschen und pflegebedürftigen Personen. Nicht begünstigt werden Aktivitäten als Nachhilfe- oder Musiklehrer, Chauffeur oder Sekretärin.

Der Arbeitgeber kann die Aufwendungen für die Haushaltshilfe - Gehalt sowie Pauschalabgaben - zum Teil beim Finanzamt absetzen, und zwar direkt von der Steuerschuld. Pro Jahr lassen sich 20 Prozent der Kosten und bis zu 510 Euro abziehen. Betragen die Aufwendungen für ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis im Privathaushalt mindestens 2.550 Euro, ist der Höchstbetrag erreicht (20 Prozent von 2.550).

Tipp: Arbeitnehmer dürfen die Aufwendungen für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe als Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Hierzu rechnet man den Steuerabzugsbetrag durch Vervierfachung in einen Freibetrag um. Damit gibt es sofort mehr Nettogehalt. Ist ein solcher Freibetrag eingetragen, muss allerdings nach Ablauf des Jahres eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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