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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Regeln zum Steuerabzug bei Ein- oder Auszug...

Datum: 25.03.2010 | Rubrik: Haushaltsnahe Dienstleistung
Die Tätigkeit von Hausmeister, Gärtner, Spediteur, Pflegekraft, Reinigungsdienst im eigenen Haushalt oder beim Aufenthalt im Alten- und Pflegeheim ist beim Finanzamt als haushaltsnahe Dienstleistung absetzbar, indem 20 Prozent der in Rechnung gestellten Arbeitsleistung und maximal 4.000 Euro pro Jahr geltend gemacht werden können. Hinzu kommen weitere 1.200 Euro für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Beide ab dem Jahr 2009 gestiegenen Höchstbeträge lassen sich nebeneinander verwenden, sodass eine Steuerermäßigung von bis zu 5.200 Euro jährlich drin ist. Begünstigt sind hierbei generell alle handwerklichen Tätigkeiten für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Räume und Außenanlagen.

Die Gewährung der Steuerermäßigung setzt unter anderem voraus, dass eine haushaltsnahe Dienst- oder Handwerkerleistung im Haushalt des Steuerzahlers erbracht worden ist. Doch was gilt, wenn die Ex-Räume nach dem Auszug renoviert werden müssen oder die neue Wohnung vor dem Einzug noch zu tapezieren ist? Das Bundesfinanzministerium weist nun auf die Regeln hin, wann dieser vorgezogene oder nachträgliche Aufwand noch bei der Steuer absetzbar ist (Az. IV C 4 - S 2296-b/07/0003).

Grundsatz:

Hat ein Steuerzahler seinen Haushalt durch Umzug in eine andere Wohnung oder in ein anderes Haus verlegt, gelten Maßnahmen zur Beseitigung der durch die bisherige Haushaltsführung veranlassten Abnutzung wie beispielsweise die Renovierungsarbeiten noch in den ehemaligen vier Wänden erbracht. Sie können also noch abgesetzt werden.

Voraussetzung:

Die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung setzt in diesen Fällen aber voraus, dass die Maßnahmen in einem engen zeitlichen Zusammenhang zu dem Umzug stehen. Wer hier bummelt, riskiert also die Steuerermäßigung.

Für die Frage, ab beziehungsweise bis wann es sich um einen Haushalt handelt, ist bei
  • einem Mietverhältnis der im Mietvertrag vereinbarte Beginn oder bei Beendigung das Ende der Kündigungsfrist
  • einem Kauf oder Verkauf der Übergang von Nutzen und Lasten entscheidend.
Nachweis:

Ein früherer oder späterer Zeitpunkt für den Ein- oder Auszug kann durch geeignete Unterlagen nachgewiesen werden. Hier akzeptiert das Finanzamt zum Beispiel eine Meldebestätigung der Gemeinde oder die Bestätigung des Vermieters. In Zweifelsfällen kann auch auf ein eventuell gefertigtes Übergabe-/Übernahmeprotokoll abgestellt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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