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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Anfallende Kosten für einen Hund zählen nicht...

Datum: 24.03.2010 | Rubrik: Nachlass
Die zukünftigen Aufwendungen für die Versorgung eines Hundes stellen keine Nachlassverbindlichkeiten dar, die bei der Berechnung der Erbschaftsteuer mindernd zu berücksichtigen wäre. Das gilt nach dem Beschluss des Bundesfinanzhofs immer dann, wenn der Erbe das Tier freiwillig und nicht aus einer rechtlichen Verpflichtung übernimmt (Az. II B 149/08). Es ist die private Entscheidung des Nachkommen, Leistungen aufgrund einer von ihm angenommenen moralischen Verpflichtung zu erbringen.

Etwas anderes gilt nur, wenn die Verpflichtung zur Versorgung des Tieres als Auflage aus dem Testament des Verstorbenen zu erfüllen ist. Vom steuerpflichtigen Erwerb lassen sich nämlich Auflagen nur als eine verbindliche Verpflichtung des Erben abziehen. Durch eine testamentarische Anweisung kommt es dann zu einer Folgelast; die mit einem übertragenen Gegenstand einhergeht. Dann handelt es sich um steuerlich anerkannte Nachlassverbindlichkeiten als aus Rechtsgründen bestehende Erblasserschulden.

Dies stellt keinen Verstoß gegen das in Artikel 20a Grundgesetz verankerte Ziel des Tierschutzes dar. Hiernach darf der Staat Tiere nicht selbst beeinträchtigen, woraus sich keine Verpflichtung des Fiskus ergibt, Aufwendungen für die Pflege steuerlich zu berücksichtigen.

Grundsätzlich sind von dem steuerpflichtigen Erwerb anlässlich eines Todesfalls folgende Nachlassverbindlichkeiten abzugsfähig:
  1. Die vom Erblasser herrührenden Schulden, soweit sie nicht mit einem zum Erwerb gehörenden Gewerbebetrieb oder einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Denn dann sind die Schulden bereits in die Bewertung des Betriebsvermögens eingeflossen.
  2. Verbindlichkeiten aus Vermächtnissen, Auflagen und geltend gemachten Pflichtteilen und Erbersatzansprüchen;
  3. Kosten der Bestattung des Erblassers, die Kosten für ein angemessenes Grabdenkmal, die Kosten für die übliche Grabpflege mit ihrem Kapitalwert für eine unbestimmte Dauer sowie die Kosten, die dem Erwerber unmittelbar im Zusammenhang mit der Abwicklung, Regelung oder Verteilung des Nachlasses oder mit der Erlangung des Erwerbs entstehen.
Für die unter Nummer 3 fallenden Kosten wird insgesamt ein Betrag von 10.300 Euro ohne Nachweis abgezogen. Der Pauschbetrag bezieht sich auf den gesamten Erbfall und kann demzufolge auch von mehreren Beteiligten insgesamt nur einmal in Anspruch genommen werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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