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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Berechnung der Einkünfte bei Bezug in Fremdwährung...

Datum: 23.03.2010 | Rubrik: Arbeitslohn
Zahlt der Arbeitgeber das Gehalt nicht in Euro aus, kommt als Bemessungsgrundlage für die Lohnsteuer der Umrechnungskurs unmittelbar bei Zufluss zum Ansatz. Das ist in der Regel der Tag, an dem das Geld auf dem Konto der Belegschaft gutgeschrieben wird. Denn dann kann ein Arbeitnehmer wirtschaftlich darüber verfügen. Daher ist nach dem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs nicht entscheidend, wann und zu welchem Kurs der Arbeitnehmer die Devisen tatsächlich in Euro umtauscht (Az. VI R 4/08).

Einkünfte in einer Fremdwährung sind unabhängig davon, ob es sich bei dem Zufluss um von einem anderen Staat herausgegebene Banknoten und Münzen oder um ein unbares Fremdwährungsguthaben handelt, zu besteuern. Fremdwährungen können zwar nicht mit dem Nennwert erfasst werden. Sie stellen jedoch aus sich heraus einen Wert dar, der bei Zufluss durch Umrechnung in Euro zu bestimmen und zu besteuern ist.

Maßgebend ist der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank (EZB), sofern es sich um gängige, frei konvertible und im Inland handelbare ausländische Währungen wie etwa Dollar, Yen, Schweizer Franken oder norwegische Kronen handelt. Dieser Referenzkurs wird täglich um 14:15 Uhr ermittelt und anschließend über das Internet (www.bundesbank.de) veröffentlicht. Zwar handelt es sich dabei nicht unbedingt um die Kurse, zu denen Markttransaktionen tatsächlich durchgeführt werden. Gleichwohl bilden sie den Marktpreis des Euro gegenüber den wichtigsten internationalen Währungen optimal ab. Beim tatsächlichen Umtausch können die die Preise für den An- und Verkauf von Fremdwährungen mehr oder weniger deutlich von den Referenzkursen der EZB abweichen - je nach Land, Kreditinstitut, Wechselstube oder Zahlungsmethode. Diese Bandbreite ist aber zur Umrechnung fremder Währungen für steuerliche Zwecke ungeeignet. Denn die damit einhergehende Kosten und Gebühren sind der privaten Lebensführung zuzuordnen und steuerlich nicht zu berücksichtigen.

Dabei ist aber nicht zwingend eine taggenaue Umrechnung der monatlichen Gehaltszahlungen erforderlich. Dies wäre bei der Vielzahl von Grenzgängern nicht verwaltungspraktikabel. Daher ist aus Vereinfachungsgründen der Ansatz monatlicher Durchschnittswerte der EZB ausreichend. Somit hat das Lohnbüro bei Auszahlung in fremden Devisen das im jeweiligen Monat der Belegschaft zugeflossene Gehalt anhand der von der EZB veröffentlichten monatlichen Durchschnittsreferenzkurse für den Euro umzurechnen. Dieser Wert wird übrigens vom Bundesministerium der Finanzen monatlich festgesetzt und entspricht den Umsatzsteuer-Umrechnungskursen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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