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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Beratungskosten sind nicht abzugsfähig...

Datum: 22.03.2010 | Rubrik: Steuer
Zwischen Neujahr 2004 und Ende März 2005 bot sich Bürgern die einmalige Chance, in den Jahren 1993 bis 2002 begangene Steuersünden mittels einer strafbefreienden Erklärung zu beseitigen. Das Angebot war günstig, die Nachzahlungsbeträge wurden pauschal ermittelt und reuige Steuerzahler strafrechtlich nicht belangt.

Hatten Steuersünder von der Steueramnestie in den Jahren 2004 und 2005 Gebrauch gemacht und ihr Schwarzgeld nachgemeldet, können sie die hierbei angefallenen Beratungskosten aber anschließend nicht steuermindernd geltend machen. Nach einem aktuellen Urteil vom Finanzgericht Köln wurde damals ein großzügiger Abschlag auf die steuerpflichtigen Kapitaleinnahmen gewährt, mit dem alle Aufwendungen pauschal abgegolten sind, die mit den nacherklärten Einnahmen im Zusammenhang stehen. Dies betrifft nicht nur typische Werbungskosten oder Betriebsausgaben, die bei der Einkünfteerzielung angefallen sind, sondern auch das Beraterhonorar für die Erstellung der Amnestieerklärung.

Dabei ist es unerheblich, dass die Steuerberatungsgebühren erst in späteren Jahren anfallen, für die es keine Amnestie mehr gab und das Honorar aufgrund der Auflistung der nacherklärten Einnahmen für die Vergangenheit meist üppig ausfällt, so die Richter (Az. 1 K 3559/06). Denn die Wirkungen der Steueramnestie sollten sich auch auf Aufwendungen erstrecken, die erst nach Ablauf des Amnestiezeitraums, bei Erstellung oder gar erst nach Abgabe der strafbefreienden Erklärung angefallen sind.

Hinweis: Das Finanzgericht Düsseldorf (Az. 12 K 5016/06 E) war hingegen in einem Urteil aus dem Jahre 2007 anderer Meinung. Hiernach steht die Pauschalierung und Abgeltung der Aufwendungen im Rahmen der Steueramnestie einem steuerlichen Abzug der Aufwendungen nicht entgegen.

Bei der ehemaligen Brücke zur Steuerehrlichkeit wurden für die Jahre 1993 bis 2002 60 Prozent der bislang nicht versteuerten Einnahmen wie etwa Zinsen aus einem Auslandsdepot oder Honorare aus einem Nebenjob angesetzt. Auf diesen Pauschalbetrag wurde - je nach Abgabetermin - ein Steuersatz von 25 oder 35 Prozent erhoben. Damit wurden die nachgemeldeten Einnahmen nur mit 15/21 Prozent besteuert und die Sünden der Altjahre waren abgegolten, Zinsen, Kirchensteuer oder Solidaritätszuschlag fielen nicht an. Sätze, die nur rund ein Drittel der Werte laut Steuertarif ausmachten. War die Erklärung vollständig und die Steuer fristgemäß bezahlt, hat der Bürger für die vergangenen Jahre reinen Tisch geschaffen. Er muss keine weiteren Maßnahmen fürchten und bleibt straffrei.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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