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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neuer Erlass vom Fiskus...

Datum: 18.02.2010 | Rubrik: Haushaltsnahe Dienstleistung
Kosten für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienst- und Pflegeleistungen sowie Handwerkerrechnungen werden ab 2009 steuerlich stärker gefördert, indem die Höchstgrenzen angestiegen sind.

Berücksichtigt werden jetzt einheitlich 20 Prozent der Aufwendungen, die unterschiedlichen und geringeren Prozentsätze von 10 Prozent (Mini-Job) und 12 Prozent (Festanstellung) waren entfallen. Darüber hinaus lässt sich der Aufwand jetzt auch geltend machen, wenn der Maler oder Gärtner in einer Ferienwohnung im EU-Ausland tätig wird.

Das Bundesfinanzministerium hat jetzt einen um die gesetzlichen Änderungen erweiterten Anwendungserlass veröffentlicht, der für die anstehende Einkommensteuererklärung 2009 genutzt werden sollte. Denn auf 30 Seiten werden viele verschiedene Fördermöglichkeiten, aber auch die formalen Voraussetzung für den Steuerabzug erläutert (Az. IV C 4 - S 2296-b/07/0003).

Im Wesentlichen geht es ab 2009 um drei Verbesserungen:
  1. Bei der Beschäftigung eines 400-Euro-Jobbers im Haushalt lassen sich 20 Prozent (bisher 12) der Aufwendungen bis zu 510 Euro im Jahr absetzen.
  2. Bei haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen und Dienst- sowie Pflege- und Betreuungsleistungen sind 20 Prozent (bisher 12) der Aufwendungen und bis zu 4.000 (bisher 2.400) Euro im Jahr absetzbar. 2. Für Handwerkerleistungen ohne Materialkosten (Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen) lassen sich 1.200 (bisher 600) Euro im Jahr absetzen.
  3. Die beiden ehemaligen Pflegepauschbeträge von 624 und 924 Euro sind entfallen und werden in den Abzug für haushaltsnahe Dienstleistungen einbezogen. Das hat den Vorteil, dass der Abzug von der Steuerschuld unabhängig vom individuellen Steuersatz ist und sich somit für Personen mit geringer Progression günstiger auswirkt. Die gestiegenen Freibeträge von 4.000 und 1.200 Euro gelten erstmals für 2009 geleistete Aufwendungen, soweit die Leistungen nach 2008 erbracht worden sind. Wer also die vor Weihnachten 2008 durchgeführten Malerarbeiten erst im Februar 2009 bezahlt hatte, muss noch den geringeren Höchstbetrag ansetzen. Der Erlass schildert ausführlich die formalen Voraussetzungen für die Steuerermäßigung.Die sind 2009 nicht vereinfacht worden. Zwingend benötigt werden weiterhin eine Rechnung über die ausgeführten Leistungen sowie die unbare Zahlung auf das Konto des Handwerkes oder Dienstleisters. Bei Handwerkerleistungen ist zusätzlich erforderlich, dass die einzelnen Rechnungspositionen zwischen (begünstigten) Arbeitsleistungen plus Maschinen- und Fahrtkosten inklusive Umsatzsteuer sowie (nicht abzugsfähigen) Aufwendungen für Material und gelieferte Waren trennen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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