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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Einlage in KG gehört dazu...

Datum: 05.02.2010 | Rubrik: Grundstück
Die Einlage zuvor privat angeschaffter Immobilien in eine Personengesellschaft wie eine KG führt zu einem schädlichen gewerblichen Grundstückshandel, sodass Verkaufsgewinne auch außerhalb der Spekulationsfrist steuerpflichtig sind, der Gewerbesteuer unterliegen und der Immobilienbesitzer eine Buchhaltung erstellen muss. Diese Einstufung gilt nach dem Urteil vom Finanzgericht Hamburg selbst dann, wenn der einbringende Gesellschafter wesentlich an der KG beteiligt ist und somit maßgeblichen Einfluss auf die weitere Verwendung der Grundstücke nehmen kann. Denn mit der Einbringung werden die Grundstücke unter Aufdeckung von stillen Reserven in das KG-Vermögen übertragen und damit einer anderen Rechtspersönlichkeit zugeordnet. Eine solche Sacheinlage als Veräußerung ist gerade nicht davon abhängig, welcher Anteil des Vermögensgegenstandes auf die anderen Gesellschafter durch die Einbringung übertragen wird, betonten die Richter (Az. 2 K 158/08).

Die Einbringung von Grundstücken in eine KG sind jeweils Grundstücksveräußerungen als selbstständige, nachhaltige Tätigkeiten mit der Absicht, hieraus Gewinn zu erzielen. Das ist nicht mehr der privaten Vermögensverwaltung zuzurechnen. Dies stellt als Sacheinlage in eine Personen- ebenso wie in eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten einen tauschähnlichen Vorgang dar, der zu einer entgeltlichen Veräußerung führt. Denn die Gesellschaft verrechnet das Kapitalkonto des Beteiligten mit dem aktuellen Verkehrswert des Grundstücks. Das ist nicht anders zu beurteilen, als wenn sie Immobilien gekauft hätte.

Der die ehemaligen privaten Anschaffungskosten übersteigende Gegenwert der Grundstücke stellt dabei den steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn im Rahmen des gewerblichen Grundstückshandels dar. Diesem sind nämlich auch solche Verkäufe zuzurechnen, die von vornherein nur mit einem bestimmten Erwerber abgewickelt werden sollen. Daher erfüllen auch Geschäfte mit einer beherrschten und daher nahe stehenden Gesellschaft die Voraussetzungen der Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr. Zivilrechtlich werden die Grundstücke auf das Gesamtvermögen der KG übertragen, der Ex-Besitzer hat sie durch den tauschähnlichen Veräußerungsvorgang seiner alleinigen Kontrolle entzogen und auf eine andere Rechtspersönlichkeit übertragen.

Damit muss der Gesellschafter Einkommen- und Gewerbesteuer zahlen, obwohl durch diesen Vorgang überhaupt kein Geld geflossen ist. Das kann im Nachhinein zu erheblichen Liquiditätsproblemen führen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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