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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Aufbewahrungspflicht für digitale Unterlagen...

Datum: 07.12.2010 | Rubrik: Bargeschäfte
Sofern Geschäftsvorfälle über Registrierkassen, Taxameter und Wegstreckenzähler erfasst werden, müssen Unternehmer besondere Vorschriften beachten. Hierauf weist das Bundesfinanzministerium jetzt in einem aktuellen Schreiben hin (Az. IV A 4 - S 0316/08/10004-07). Diese Vorgaben sollten genau beachtet werden, da insbesondere Betriebsprüfer gerne auf formale Fehler achten und aus Verstößen schnell ein steuerliches Mehrergebnis herausholen möchten.

Bereits seit dem 1. Januar 2002 sind Unterlagen, die mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt worden sind, während der Dauer der zehnjährigen Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufzubewahren. Die entsprechenden Geräte sowie die mit ihrer Hilfe erstellten digitalen Unterlagen müssen seit diesem Zeitpunkt neben den Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme auch den „Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen entsprechen. Die Feststellungslast liegt dabei beim Steuerzahler. Das gilt insbesondere für alle steuerlich relevanten Einzeldaten einschließlich etwaiger mit diesen Geräten elektronisch erzeugten Rechnungen. Diese Unterlagen müssen unveränderbar und vollständig aufbewahrt werden. Daher ist eine Verdichtung dieser Daten oder ausschließliche Speicherung der Rechnungsendsummen unzulässig und ein ausschließliches Vorhalten aufbewahrungspflichtiger Unterlagen in ausgedruckter Form nicht ausreichend.

Ist die komplette Speicherung aller steuerlich relevanten Daten (bei Registrierkassen insbesondere Journal-, Auswertungs-, Programmier- und Stammdatenänderungsdaten) innerhalb des Geräts nicht möglich, müssen diese unveränderbar und maschinell auswertbar auf einem externen Datenträger gespeichert werden. Hierzu sind die konkreten Einsatzorte und -zeiträume der externen Geräte zu protokollieren. Außerdem müssen die Grundlagenaufzeichnungen zur Überprüfung der Bareinnahmen für jedes einzelne Gerät getrennt geführt und aufbewahrt werden. Soweit mit Hilfe eines solchen Geräts unbare Geschäftsvorfälle wie beispielsweise EC-Cash und das Elektronische Lastschriftverfahren erfasst werden, muss aufgrund der erstellten Einzeldaten ein Abgleich der baren und unbaren Zahlungsvorgänge und deren zutreffende Verbuchung im Buchführungs- bzw. Aufzeichnungswerk gewährleistet sein.

Eine Menge an formalen Vorgaben des Fiskus ist das. Die Voraussetzungen für die mit Hilfe eines Taxameters oder Wegstreckenzählers erstellten digitalen Unterlagen gehen sogar noch darüber hinaus, soweit diese Grundlage für Eintragungen auf einem Schichtzettel sind. Im Einzelnen stellt sich die Finanzverwaltung folgende Nachweise vor:
  • Name und Vorname des Fahrers

  • Schichtdauer (Datum, Schichtbeginn, Schichtende)

  • Summe der Total- und Besetztkilometer laut Taxameter

  • Anzahl der Touren und Summe der Einnahmen lt. Taxameter

  • Kilometerstand bei Schichtbeginn und -ende

  • Zahlungsart (z. B. bar, EC-Cash, Elektronisches Lastschriftverfahren, Kreditkarte)

  • Summe der Gesamteinnahmen

  • Einnahmesumme für Fahrten ohne Nutzung des Taxameters

  • Angaben über Lohnabzüge angestellter Fahrer

  • Summe der verbleibenden Resteinnahmen und der an den Unternehmer abgelieferten Beträge

  • Kennzeichen der Taxe
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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