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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mehr Informationen über Auslandsrentner...

Datum: 02.12.2010 | Rubrik: Rentenbezugsmitteilung
Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, die Sozialversicherung für die Alterssicherung der Landwirte, berufsständische Versorgungseinrichtungen, Pensionskassen, Pensionsfonds, Versicherungsunternehmen mit Rürup-Verträgen und Anbieter von Riester-Policen haben der Finanzverwaltung bis zum 1. März des Folgejahres Leibrenten oder andere Leistungen über eine Rentenbezugsmitteilung elektronisch zu übermitteln, die einem Leistungsempfänger zugeflossen sind. Das beinhaltet beispielsweise die Steuer-Identifikationsnummer, Anschrift und Geburtsdatum des Rentners.

Rentenbezugsmeldungen ab dem Veranlagungszeitraum 2011 müssen darüber hinaus die ausländische Anschrift und auch die Staatsangehörigkeit des Leistungsempfängers enthalten. Dies sieht das Jahressteuergesetz 2010 vor und erweitert insoweit die Mitteilungspflicht. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass von der Finanzverwaltung jährlich eine Vielzahl von Datensätzen für Rentner auszuwerten und zu bearbeiten sind. Da gerade bei den im Ausland lebenden Rentnern der Finanzverwaltung die aktuelle ausländische Anschrift regelmäßig nicht bekannt ist, muss sie von den Beamten aufwändig ermittelt werden, um die Rentenbezugsmitteilung prüfen und auswerten zu können. Den jeweiligen Versicherungen dagegen ist die ausländische Anschrift häufig bekannt, weil diese in der Regel in Kontakt mit ihren Leistungsempfängern stehen. Dadurch ist es insofern möglich, auf bereits vorhandene Daten zurückzugreifen, was sowohl kostenintensive Ermittlungsarbeiten als auch unnötigen Verwaltungsaufwand in der Finanzverwaltung vermeiden soll.

Dann können die Finanzbeamten besser überprüfen, ob die im Ausland lebenden Rentner verpflichtet sind, eine Einkommensteuererklärung aufgrund ihrer beschränkten Steuerpflicht abzugeben haben. Diese Pflicht ist davon abhängig, ob das entsprechende Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit dem jeweiligen aktuellen Wohnsitzland des Rentners Deutschland das Besteuerungsrecht zuweist. So ist beispielsweise nach den abgeschlossenen DBA mit Italien und auch Schweden die Zuweisung des Besteuerungsrechts von der Staatsangehörigkeit des Rentenempfängers abhängig. Durch die zusätzlichen Informationen können die Fälle, in denen Deutschland das Besteuerungsrecht nach dem DBA nicht zusteht, automationsunterstützt ausgesteuert werden und nur der verbleibende Rest wird dann hinsichtlich der Steuerpflicht ausgewertet.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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