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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Wann der Privatbesitzer zum Gewerbetreibenden wird...

Datum: 01.12.2010 | Rubrik: Wohnungsvermietung
Die jeweils kurzfristig angelegte Vermietung einer einzelnen in einer Großstadt belegenen Wohnung an Touristen kann eine gewerbliche Tätigkeit darstellen, muss es aber nicht. Nach dem Ende November 2010 vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Beschluss geht das nur in Sonderfällen über den Rahmen der privaten Vermögensverwaltung hinaus (Az. X B 42/10) und hat dann zur Folge, dass
  • der Hausbesitzer bei der Einkommensteuer gewerbliche Einkünfte erklären muss,

  • das Finanzamt bei Verlusten generell auf Liebhaberei prüft und

  • positive Einkünfte der Gewerbesteuer unterliegen.
Die Vermietung einer Wohnung ist regelmäßig keine gewerbliche Betätigung. Anders ist es dann, wenn die Wohnung in hotelmäßiger Weise angeboten wird. Dies setzt voraus, dass neben der Bereithaltung der Räumlichkeiten sachliche und personelle Vorkehrungen erforderlich sind, wie sie mit der üblichen Vermietung von Wohnungen nicht verbunden sind. Eine solche hotelmäßige und damit gewerbliche Vermietung liegt beispielsweise vor, wenn eine für kurzfristiges Wohnen voll eingerichtete und ausgestattete Eigentumswohnung in einem Feriengebiet im Verbund mit einer Vielzahl gleichartig genutzter Wohnungen anderer Eigentümer liegt, zu einer einheitlichen Wohnanlage gehört und Werbung sowie Verwaltung einer für die Wohnanlage bestehenden Feriendienstorganisation übertragen wurde. Ebenso ist eine gewerbliche Vermietung anzunehmen, wenn eine einzelne Eigentumswohnung außerhalb des Verbunds einer Ferienanlage in hotelmäßiger Weise angeboten wird.

Unabhängig davon kann auch bereits die Übernahme von Sonderleistungen dazu führen, dass die Vermietung als gewerbliche Betätigung zu beurteilen ist. Dies gilt beispielsweise, wenn eine Wohnung an Dritte mit Sonderleistungen zur Nutzung überlassen wird, die vergleichbar einem gewerblichen Beherbergungsbetrieb eine unternehmerische Organisation erfordert. Dies gilt unabhängig davon, ob die Zusatzleistungen mit benötigter unternehmerischer Organisation bei einer Ferien- oder Stadtimmobile erbracht werden.

In Abgrenzung hierzu ist eine Vermietung aber nicht bereits dann vergleichbar mit den Angeboten gewerblicher Beherbergungsbetriebe, nur weil die Gäste häufig wechseln. Dazu müssen Dienstleistungen mit erheblichem Personaleinsatz erbracht werden. Halten sich Übernachtungs- und Gästezahlen in einem Rahmen, der keine unternehmerische Organisation erfordert, ist keine gewerbliche Betätigung gegeben und es liegt eine private Vermögensverwaltung vor.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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