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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Besonders hohe Heizkosten sind steuerlich nicht absetzbar...

Datum: 25.11.2010 | Rubrik: Denkmal
Der Kauf eines eigengenutzten Denkmals kann für Familien sehr lukrativ sein, die selbst darin wohnen wollen. Denn die Baukosten für selbst genutzte Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser sind begünstigt. Handelt es sich hierbei um ein anerkanntes Baudenkmal, dürfen zehn Jahre lang jeweils neun Prozent der Aufwendungen als Sonderausgaben abgezogen werden. Somit beteiligt sich der Fiskus mit insgesamt 90 Prozent an den Kosten. Darüber hinaus sind auch noch die laufenden Erhaltungsaufwendungen bei solchen begünstigten Häusern absetzbar. Oft werden solche Denkmalgebäude von Bauträgern angeboten, die das Objekt nach dem Kauf erst renovieren und dann den neuen Eigentümern im fertigen Zustand übergeben. Auch bei dieser üblichen Vorgehensweise gibt es den Sonderausgabenabzug.

Steuerlich zählen allerdings nur gezielte Denkmalmaßnahmen. Das macht bei grundsanierten Gebäuden bis zu 85 und im Schnitt 70 Prozent vom Gesamtpreis aus. Den Rest kann der Selbstnutzer nicht verwenden. Sofern der Bauherr öffentliche Zuschüsse etwa vom Land oder der Denkmalstiftung erhält, muss die Bemessungsgrundlage entsprechend gekürzt werden.

Nach dem Urteil vom Finanzgericht Münster lassen sich Aufwendungen für die Beheizung eines zu eigenen Wohnzwecken genutzten Denkmalobjekts allerdings steuerlich nicht geltend machen, auch wenn sie im Interesse der Denkmaleigenschaft des Gebäudes entstehen (Az. 8 K 1089/06 E). Denn Heiz- und Energiekosten sind nicht außergewöhnlich, weil der Bewohner einen Gegenwert dadurch erhält, dass er die Räume auch in der kalten Jahreszeit nutzen darf. Dienen die Heizmaßnahmen darüber hinaus dem Erhalt der Gebäudesubstanz, stellt das für den Immobilienbesitzer einen Werterhalt seines Vermögens dar.

Bei Wohnungskosten handelt es sich dem Grunde nach immer um typische Vorgänge der Lebensführung und sie entstehen der überwiegenden Mehrzahl der Bevölkerung. Nach Einschätzung der Richter ist es grundsätzlich Sache des einzelnen Bürgers, welche Wohnverhältnisse er für sich und seine Familie für angemessen hält. Dies gilt auch für ein Denkmal. Hier kommt lediglich der besondere Umstand hinzu, dass es dem privaten Eigentümer nach dem Denkmalschutzgesetz grundsätzlich zuzumuten ist, seine Befugnisse an den Erfordernissen des Denkmalschutzes auszurichten und gewisse Einschränkungen hinzunehmen. Das beinhaltet insbesondere die Unterhaltungs- und Schutzpflichten. Hierfür getätigte Aufwendungen können steuerlich nicht berücksichtigt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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