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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Moderate Kürzung und Neuregelungen ab 2011...

Datum: 01.11.2010 | Rubrik: Elterngeld
Der Bundestag hat am 28. Oktober 2010 das Haushaltsbegleitgesetz 2011 verabschiedet, was Änderungen beim Elterngeld nach sich zieht. Da das Elterngeld im Budget des Bundesfamilienministeriums mit 4,5 Milliarden Euro jährlich den weitaus größten Anteil einnimmt, wird dieser Posten angesichts der derzeit angespannten Haushaltslage in die Sparmaßnahmen einbezogen. Beim Elterngeld bleibt die grundlegende Struktur allerdings unangetastet. Die Höhe richtet sich weiterhin nach dem Nettoeinkommen und beträgt höchstens 1.800 Euro im Monat.

Das Elterngeld wird allerdings bei einem Nettoeinkommen im mittleren Verdienstbereich abgesenkt, von 67 auf 65 Prozent ab einem zu berücksichtigenden Monatseinkommen von 1.240 Euro. Den Höchstbetrag von 1.800 Euro gibt es ab 2011 erst ab einem Monatsverdienst von 2.770 Euro und somit 70 Euro mehr als derzeit noch.

Darüber hinaus wird die Anrechnungsfreiheit des Elterngeldes aufgehoben, bei Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag. Insoweit entfällt für sie der Sockelbetrag von 300 € im Monat. Bei diesen Leistungen bleibt das Elterngeld in Höhe des berücksichtigten durchschnittlich erzielten Einkommens aus Erwerbstätigkeit vor der Geburt bis zu 300 Euro im Monat unberücksichtigt und dieser Betrag des Elterngeldes von der Anrechnung bei der Grundsicherungsleistung oder dem Kinderzuschlag verschont.

Für gut verdienende Familien entfällt der Anspruch auf Elterngeld, wenn die berechtigte Person im letzten abgeschlossenen Jahr ein zu versteuerndes Einkommen in Höhe von mehr als 250 000 Euro erzielt hat. Sind mehrere Personen Anspruchsberechtigt, verdoppelt sich der Betrag 500 000 Euro und als Einkommen ist die Summe des zu versteuernden Einkommens beider berechtigter Personen maßgeblich. Damit werden sowohl Fälle im Rahmen der Zusammenveranlagung erfasst als auch unverheiratete Paare. Es kommt nur auf die Personen an, die neben der berechtigten Person bezüglich dieses Kindes die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, insbesondere der andere Elternteil oder der Stiefelternteil.

Damit wird erstmals bei dem Anspruch auf Elterngeld auch die Einkommenssituation des anderen Elternteils oder einer anderen anspruchsberechtigten Person berücksichtigt und damit einhergehend in allen Elterngeldfällen neben der individuellen Einkommensprüfung auch eine Prüfung des Einkommens der anderen Person erforderlich. Die Regelung erfasst auch die Fälle, in denen die Betroffenen wegen Einkünften, die bei der Elterngeldberechnung nicht zu berücksichtigen sind - beispielsweise Einkünften aus Kapital oder Miete -, ein zu versteuerndes Einkommen in Höhe der Schwellenwerte erreichen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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