Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Rückkehr in frühere Wohnung ist zulässig...

Datum: 26.10.2010 | Rubrik: Doppelte Haushaltsführung
Kehrt ein Arbeitnehmer - etwa nach einer zwischenzeitlichen Versetzung oder Beurlaubung - wieder an den ursprünglichen Tätigkeitsort zurück, kann er die dort anfallenden Aufwendungen erneut als Werbungskosten geltend machen. Denn nach dem am 20. Oktober 2010 vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Urteil kann eine zunächst beendete doppelte Haushaltsführung am früheren Beschäftigungsort erneut begründet werden, und dies sogar in der dazu schon früher genutzten Wohnung (Az. VI R 15/09).

Zu den Werbungskosten gehören auch notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung entstehen, und zwar unabhängig davon, aus welchen Gründen die doppelte Haushaltsführung beibehalten wird. Eine doppelte Haushaltsführung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes, in dem er einen eigenen Hausstand unterhält, beschäftigt ist und auch dort wohnt. Neben den Wohnungsaufwendungen und Familienheimfahrten können auch Mehraufwendungen für die Verpflegung pauschal und beschränkt auf die ersten drei Monate an derselben Tätigkeitsstätte abgesetzt werden.

Erst mit Beendigung der doppelten Haushaltsführung scheidet der Werbungskostenabzug aus. Das kann etwa der Fall sein, wenn der Arbeitnehmer
  • die Familienwohnung an den Beschäftigungsort oder in dessen Einzugsbereich verlagert und seinen dort geführten zweiten Haushalt aufgibt oder

  • den Zweithaushalt nicht mehr führt, weil er seine regelmäßige Arbeitsstätte aufgibt und an einem anderen Ort tätig wird.
Nach Beendigung einer doppelten Haushaltsführung kann er erneut eine doppelte Haushaltsführung aus beruflichem Anlass begründen, auch am früheren Beschäftigungsort und in der Wohnung, in der er bereits früher einen Zweithaushalt errichtet hatte. Dies berechtigt den Arbeitnehmer, die notwendigen Mehraufwendungen als Werbungskosten in Abzug zu bringen. Dies gilt unter Beachtung der Dreimonatsfrist auch für die Mehraufwendungen für die Verpflegung, so die Richter klarstellend.

Dem steht nicht entgegen, dass der Arbeitnehmer seine Eigentumswohnung während seines Aufenthalts am Familienwohnort nicht veräußert, sondern im Hinblick auf die Rückkehr an seine frühere Arbeitsstätte beibehalten hat. Denn die erneute Begründung einer doppelten Haushaltsführung am gleichen Ort setzt nicht voraus, dass der Beschäftigte dort eine neue Wohnung nimmt oder ihm die Verhältnisse am Beschäftigungsort bekannt ist. Denn der Abzug von Verpflegungsaufwendungen während der Dreimonatsfrist ist generell möglich, unabhängig von der konkreten Verpflegungssituation am Arbeitsort.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 235 | Seite: 205 von 235
« zurück 202 203 204 205 206 207 208 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... das Statistische Bundesamt nachgerechnet hat? Im Schnitt erstattet das Finanzamt für jede Steuererklärung 823 Euro.
 

Social Bookmarks