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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gesetzesänderung bringt Steuererstattungspotential...

Datum: 25.10.2010 | Rubrik: Arbeitszimmer
Über das Jahressteuergesetz 2010 wird die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt, wonach die seit 2007 geltende Neuregelung beim häuslichen Arbeitszimmer insoweit gegen den allgemeinen Gleichheitssatz verstößt, als die Aufwendungen auch dann von der steuerlichen Berücksichtigung ausgeschlossen sind, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Der Gesetzgeber wurde daher verpflichtet, den verfassungswidrigen Zustand rückwirkend ab 2007 zu beseitigen (Az. 2 BvL 13/09). Nunmehr kommt es dazu, dass die bis 2006 geltende Rechtslage zum Teil wieder hergestellt wird.

Der Abzug von Betriebsausgaben oder Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer wird bis zur Höhe von 1.250 Euro im Jahr zugelassen, wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Hiervon profitieren insbesondere Lehrer, Dozenten, Handelsvertreter und sonstige Außendienstmitarbeiter, und dies generell für die anstehende Einkommensteuererklärung 2010. Ob es eine Rückzahlung für die Jahre 2007 bis 2009 gibt, hängt davon ab, ob der Steuerfall noch offen ist. Denn die Neuregelung greift nicht mehr für Sachverhalte, bei denen die Kürzung schon in einem bestandskräftigen Bescheid festgestellt worden ist. Offen sind Fälle in vier verschiedenen Konstellationen:
  1. Es ist überhaupt noch keine Steuerbescheide ergangen, weil entweder noch keine Erklärung abgegeben wurde oder das Finanzamt die Formulare noch nicht bearbeitet hat.
  2. Die Einkommensteuerbescheide wurden hinsichtlich der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer vom Finanzamt vorläufig festgesetzt.
  3. Der gesamte Einkommensteuerbescheid steht noch unter dem Vorbehalt der Nachprüfung, etwa bei vielen Unternehmern oder Freiberuflern.
  4. Gegen den Steuerbescheid war Einspruch eingelegt worden, über den noch nicht unanfechtbar entschieden worden ist.
Die Neuregelung über das Jahressteuergesetz 2010 geht allerdings nicht über die Forderungen des Bundesverfassungsgerichts hinaus. Daher bleibt es bei der Höchstgrenze von jährlich 1.250 Euro, die es bereits seit dem Jahr 1996 gibt und der Abzug von Werbungskosten und Betriebsausgaben entfällt weiterhin, wenn das häusliche Arbeitszimmer zwar zu mehr als 50 Prozent der gesamten Tätigkeit beruflich genutzt wird, es aber nicht den qualitativen Schwerpunkt darstellt, also etwa bei Arbeiten nach Feierabend und am Wochenende vom heimischen Büro aus.

Anders sieht es hingegen aus, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung darstellt oder es sich um ein Büro außerhalb der Wohnung handelt. Dann lassen sich nämlich - wie bisher schon - sämtliche Aufwendungen und nicht nur 1.250 Euro von der Steuer absetzen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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