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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kein Sparer-Pauschbetrag auf Renteneinnahmen

Datum: 19.10.2010 | Rubrik: Sonstiger Bezug
Sofern private Renten nur mit dem Ertragsanteil besteuert werden, können hiervon weder der bis 2008 geltende ehemalige Sparerfreibetrag noch der jetzt ab 2009 gültige Sparer-Pauschbetrag mindernd abgezogen werden. Diese für Rentenempfänger mit noch nicht ausgeschöpftem Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro nachteilige Regelung hat der Bundesfinanzhof mit seinem am 13. Oktober 2010 gestern veröffentlichten Urteil bekräftigt (Az. X R 32-33/01). Das liegt vor allem daran, dass Renten zu den sonstigen Einkünften nach Paragraf 22 und Kapitaleinnahmen zu Paragraf 20 Einkommensteuergesetz gehören und die 801 Euro pro Person lediglich bei Zinsen, Dividenden oder realisierten Kursgewinnen abziehbar sind.

Der Gesetzgeber hat die Besteuerung der Leibrenten anders als die von Einkünften aus Kapitalvermögen geregelt, da der Rentenertrag nicht nur aus Zinsen besteht. Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts hat die Leibrente eine Vermögensumschichtung zum Gegenstand, wobei bei dem Berechtigten die Phase der Vermögensbildung bereits abgeschlossen ist. Die Anreizwirkung des Sparer-Freibetrags soll hingegen gerade in der Ansparphase einsetzen. Insoweit besteht hier kein Bedarf an einem Freibetrag über den Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 Euro hinaus. Auch hat der Ansatz des Ertragsanteils jedenfalls in bestimmten Fällen den Charakter einer teilweisen Steuerverschonung, so die Richter zur Begründung.

Private Renten unterliegen auch ab 2009 nach unveränderten Spielregeln der individuellen Progression des Empfängers im Alter. Damit muss die Nettorendite für den Ruhestand aufgrund der eingeführten Abgeltungsteuer nicht neu kalkuliert werden. Das muss nicht unbedingt in allen Fällen positiv sein. Denn der Abgeltungssatz mit pauschal 25 Prozent liegt meist unter dem individuellen Tarif, auch wenn der Steuersatz im Alter aufgrund geringerer Einkünfte meist sinkt.

Doch die Privatrente bietet den entscheidenden Vorteil, dass die Erträge in der Ansparphase steuerlich unbelastet anwachsen können und die Beiträge vom Staat teilweise auch noch gefördert werden. Die Einnahmen aus einer privaten Rentenversicherung werden nämlich nur mit dem Ertragsanteil besteuert. Erfolgt die erste Auszahlung mit dem 65. Geburtstag, sind das nur 18 Prozent. Von 1.000 Euro Rente gelten also nur 180 Euro als Einnahme, worauf dann die Steuer berechnet wird. Liegt die Progression beispielsweise bei 30 Prozent, werden 54 Euro fällig - nur gut fünf Prozent der Gesamtrente.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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