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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuerabschreibung umfasst auch neue Eigentumswohnung...

Datum: 06.10.2010 | Rubrik: Denkmal
Bei Baudenkmälern gibt es hohes Abschreibungspotential, sowohl im Falle von Vermietung als auch bei Eigennutzung. Bei selbst genutzten Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern dürfen zehn Jahre lang jeweils neun Prozent der Aufwendungen als Sonderausgaben abgezogen werden. Beim vermieteten Denkmal lassen sich alle Anschaffungskosten über zwölf Jahre als Werbungskosten geltend machen. Das zuständige Denkmalamt prüft und bescheinigt, ob das Gebäude nach den landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist, ob die Baumaßnahmen nach Art und Umfang zur Erhaltung als Baudenkmal, zu seiner sinnvollen Nutzung oder zur Erhaltung des schützenswerten äußeren Erscheinungsbildes der Gesamtanlage erforderlich waren. Die Bescheinigung umfasst auch die Information, in welcher Höhe begünstigte Aufwendungen angefallen sind.

Sonderabschreibung fürs vermietete oder eigengenutzte Denkmal gibt es aber nur, wenn die Maßnahmen nicht zu einem Neubau führen, etwa aufgrund umfassender Renovierung und Instandsetzung. Diese Einschränkung wendet das Sächsische Finanzgericht jetzt in einem aktuellen Urteil großzügig an (Az. 8 K 1480/09). Liegen nämlich die eigenen vier Wände in einem Gebäude, das nach den landesrechtlichen Vorschriften insgesamt ein Baudenkmal ist, gilt dies für darin befindliche Eigentumswohnung entsprechend. Daher fällt auch eine im bisher nicht ausgebauten Dachgeschoss errichtete Wohnung dem Grunde nach unter die steuerliche Förderung in Hinblick auf die Sonder-Abschreibungen. Nach Ansicht der ostdeutschen Richter gibt es Besonderheiten in Hinsicht auf die neue Wohnung lediglich bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die AfA, also der Beurteilung der Herstellungskosten für Baumaßnahmen, die nach Art und Umfang zur Erhaltung des Gebäudes als Denkmal oder zur sinnvollen Nutzung erforderlich sind.

Welcher begünstigte Aufwand das dem Grunde nach ist, wird nicht im Besteuerungsverfahren beim Finanzamt entschieden, sondern bereits vorab durch Bescheinigung der zuständigen Denkmalbehörde mit der Bindungswirkung in einem Grundlagenbescheid festgestellt. Werden von der Denkmalbehörde bereits begünstigte Aufwendungen aus den Baumaßnahmen für die Eigentumswohnung bescheinigt, kann der Finanzbeamte keine eigenen Ermittlungen mehr vornehmen. Entscheidend ist, dass nach landesrechtlichen Denkmalsvorschriften insgesamt auf die erhaltungswürdige Bausubstands abgestellt wird, was dann auch die neu gebaute Wohnung im Dachgeschoss beinhaltet. Etwas anderes gilt nach dem Urteil lediglich bei Neuerrichtungen, die als selbständige Gebäude nicht Teil des Denkmals sind.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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