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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuer auf Privatnutzung ist einheitlich zu berechnen...

Datum: 27.09.2010 | Rubrik: Betriebliches Kfz
Fährt ein Selbstständiger seinen betrieblichen Pkw auch privat, muss er für die nichtunternehmerische Nutzung eine so genannte unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzsteuer unterwerfen. Als Bemessungsgrundlage sind die Kosten anzusetzen, soweit sie zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben. Zur Ermittlung der Kosten, die auf die nichtunternehmerische Nutzung eines dem Unternehmen zugeordneten Fahrzeugs entfallen, hat der Unternehmer die Wahl zwischen drei Methoden:
  1. Listenpreis-Methode: Dann kann er von diesem Betrag aus Vereinfachungsgründen für die nicht mit Vorsteuern belasteten Kosten einen pauschalen Abschlag von 20 Prozent vornehmen. Auf den so ermittelten Betrag wird dann die Umsatzsteuer mit dem allgemeinen Steuersatz aufgeschlagen.

  2. Fahrtenbuch-Regelung: Weist der Unternehmer für die Einkommensteuer die private Nutzung durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nach, gilt das Ergebnis auch für die Umsatzsteuer. Aus den Gesamtaufwendungen scheiden dann die nicht mit Vorsteuern belasteten Kosten in der belegmäßig nachgewiesenen Höhe aus.

  3. Schätzung: Der private Nutzungsanteil kann für Umsatzsteuerzwecke anhand geeigneter Unterlagen im Wege einer sachgerechten Schätzung ermittelt werden. Aus den Gesamtaufwendungen sind die nicht mit Vorsteuern belasteten Kosten in der belegmäßig nachgewiesenen Höhe auszuscheiden.
Nach einem am 22. September vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Urteil muss sich ein Gewerbetreibender oder Freiberufler aber für die Einkommen- und Umsatzsteuer für die gleiche Rechenmethode entscheiden (Az. XI R 32/08). Er kann also nicht die pauschale Alternative 1 für die Gewinnermittlung nehmen und dann bei der Umsatzsteuer die tatsächlich ermittelten Kosten ohne Vorsteuerbelastung absetzen. Entweder akzeptiert der Unternehmer den pauschalen Abschlag von 20 Prozent auch für die Umsatzsteuer oder er weist dem Finanzamt eine andere Bemessungsgrundlage nach den Alternativen 2 oder 3 nach.

Sofern Selbstständige jedoch die Listenpreis-Regelung für ertragsteuerliche Zwecke verwenden, ist diese auch zwingend als Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer heranzuziehen. Hierbei handelt es sich um eine Vereinfachungsregel der Finanzverwaltung als einheitliche Schätzung, die vom Unternehmer entweder nur insgesamt oder überhaupt nicht in Anspruch genommen werden kann. Verwendet ein Selbstständiger diese pauschale Rechnung, muss er auch die Nachteile in Kauf nehmen, sollte sein Aufwand ohne Vorsteuer mehr als 20 Prozent der gesamten Pkw-Kosten betragen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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