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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Keine Gewinnminderung trotz Bilanzansatz...

Datum: 24.09.2010 | Rubrik: Gewerbesteuer
Das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 hatte die Verschärfung gebracht, dass die Gewerbesteuer und die darauf entfallenden Nebenleistungen nicht mehr als Betriebsausgaben absetzbar sind. Dafür gab es für Einzelunternehmer und Personengesellschafter einige andere Verbesserungen, etwa die geminderte Messzahl und die bessere Verrechnung der Kommunalabgabe mit ihrer Einkommensteuerschuld. Diese Neuregelung gilt erstmals für Erhebungszeiträume, die nach dem 31.12.2007 enden, also in der Regel für das Geschäftsjahr 2008. Steuernachzahlungen für vorherige Jahre können hingegen auch noch 2008 und später Gewinn mindernd berücksichtigt werden.

Trotz der Betriebsausgabenabzugsverbots müssen Unternehmer in der Steuerbilanz jedoch auch ab 2008 weiterhin eine Gewerbesteuerrückstellung bilden, allerdings nach leicht veränderten Regeln. Zur Berechnung des Passivpostens ist nunmehr die volle Steuerbelastung anzusetzen, also ohne Berücksichtigung der Gewerbesteuer. Denn sie wirkt sich nicht mehr mindernd auf den Steuergewinn aus. Damit entfällt nicht nur die genaue Interpolationsrechnung, sondern auch die frühere Vereinfachungsregel über die so genannte 5/6-Methode. Die hierüber erfolgten Gewinnauswirkungen sind anschließend allerdings außerbilanziell wieder zu neutralisieren, also dem Jahresergebnis für die Einkommensteuer hinzuzurechnen.

Im Rahmen von Prüfungen des staatlichen Rechnungsprüfungsamts für Steuern ist jetzt vermehrt festgestellt worden, dass in der Anlage G zur Einkommensteuererklärung sowie in der Anlage FE 1 der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung der Einkünfte bei Personengesellschaften der nicht um den Gewerbesteuer-Aufwand korrigierte Steuerbilanzgewinn erklärt wurde. Die Oberfinanzdirektion Münster weist jetzt mit Kurzinformation Einkommensteuer Nr. 19/2010 darauf hin, dass die Finanzbeamten nun in den Veranlagungs- und Feststellungsverfahren ab 2008 auf die Hinzurechnung der nicht als Betriebsausgaben abzugsfähigen Gewerbesteuer besonders achten und insoweit fehlerhaft erklärte Gewinne aus Gewerbebetrieb entsprechend korrigieren.

Hinweis:

Obwohl sich die Gewerbesteuerrückstellung nicht auf den Gewinn fürs Finanzamt auswirkt, bringt sie Unternehmern dennoch einen Vorteil. Stellt eine steuerliche Regelung auf das Größenmerkmal des Betriebsvermögens ab, ist nämlich auf das Vermögen abzustellen, das sich unter Berücksichtigung der anzusetzenden Gewerbesteuerrückstellung ergibt. Das hat die erfreuliche Konsequenz, dass diese dem Grunde nach nicht abzugsfähige Betriebsausgabe dennoch dazu führen kann, dass Firmen die Schwelle für den Investitionsabzugsbetrag oder die 20prozentige Sonder-Abschreibung unterschreiten können. Die Grenze beträgt 335.000 Euro für die Jahre 2009 und 2010, ab 2011 sind es nur noch 235.000 Euro.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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