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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Handwerkerarbeit wird geringer gefördert...

Datum: 14.09.2010 | Rubrik: Haushaltsnahe Dienstleistung
Haushaltsnahe Dienstleistungen werden seit 2009 stärker gefördert, indem Besitzer von Haus und Eigentumswohnung sowie Mieter gleichermaßen mehr Kosten für Handwerker oder Haushaltsdienstleistung von der Steuerschuld absetzen können.
  • Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen, zu denen auch Pflege- und Betreuungsleistungen zählen, können bis zu 20 Prozent der Aufwendungen, höchstens insgesamt 4.000 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden.

  • Der Förderhöchstbetrag für Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurde 2009 auf 20 Prozent von bis zu 6.000 Euro und damit auf höchstens 1.200 Euro jährlich verdoppelt.
Der Bundesfinanzhof hat nun in einem aktuellen Urteil geklärt, in welchen der beiden Bereiche Maler- und Tapezierarbeiten fallen. Solche einfachen handwerklichen Tätigkeiten fallen unter die Schönheitsreparaturen und können durch die Bewohner selbst durchgeführt werden. Daher wurden sie in der Vergangenheit zusammen mit dem den übrigen haushaltsnahmen Dienstleistungen unter eine steuerliche Abzugsposition zusammengefasst.

Seit 2006 werden Handwerkerleistungen aber über eine gesonderte Vorschrift gefördert. Das gilt auch für einfache handwerkliche Verrichtungen wie kleine Ausbesserungsmaßnahmen. Da es nunmehr eine klare gesetzliche Trennung zwischen Handwerker- sowie Dienstleistungen gibt, kann es keine Abgrenzungsprobleme mehr geben. Daher sind Malerarbeiten im vom Eigentümer oder Mieter zu eigenen Wohnzwecken genutzten Haus keine haushaltsnahen Dienstleistungen und sie können nicht bis zu 4.000 Euro jährlich von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden, so die Richter (Az. VI R 4/09). Für alle Handwerkerleistungen gibt es lediglich den geringeren jährlichen Höchstbetrag von 1.200 Euro.

Unter den Aufwand für hauswirtschaftliche Tätigkeiten fallen Leistungen, die üblicherweise zur Versorgung der in einem Privathaushalt lebenden Familie erbracht werden. Dazu gehören etwa Einkaufen von Verbrauchsgütern, Kochen, Wäschepflege, Reinigung und Pflege der Räume, des Gartens und auch Pflege, Versorgung und Betreuung von Kindern und kranken Haushaltsangehörigen.

Unter handwerklichen Tätigkeiten fallen regelmäßig vorzunehmende Renovierungsarbeiten, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen wie beispielsweise das Streichen und Tapezieren von Innenwänden, die Beseitigung kleinerer Schäden, die Erneuerung von Teppichboden, Parkett oder Fliesen, die Modernisierung des Badezimmers, der Austausch von Fenstern sowie Modernisierungsarbeiten im Garten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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