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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Der Fiskus berücksichtigt nicht alle anfallenden Kosten...

Datum: 27.08.2010 | Rubrik: Scheidung
Trennt sich ein Ehepaar, ist das meist mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Das gilt insbesondere, wenn auch noch Kinder im Spiel sind. Das Finanzgericht München musste sich nun in einem Urteil gleich mit mehreren Kostenfaktoren beschäftigen, die im Rahmen einer Ehescheidung anfallen können. Dabei haben die Richter einem Ehegatten und Vater eine Reihe von Aufwendungen nicht zum Abzug bei den außergewöhnlichen Belastungen zugelassen (Az. 13 K 2305/07).

Unterhalt:

Die Steuerermäßigung für Unterhaltszahlungen an Kinder von jährlich bis zu 8.004 Euro steht dem Vater nicht zu, wenn zwar nicht er, aber die Mutter Anspruch auf Kindergeld für den unterhaltenen Nachwuchs hat. Laut Einkommensteuergesetz kommt es für die Förderung allein darauf an, dass überhaupt kein Anspruch auf Kindergeld besteht. Dabei ist ohne Bedeutung, wer das Kindergeld erhält.

Kinderbesuche:

Kosten des getrennt lebenden Elternteils für Besuche seines Kindes sind durch Kindergeld und -freibetrag abgegolten. Wochenendfahrten eines alleinstehenden Elternteils zu einem von ihm getrennt lebenden Kind in Erfüllung der elterlichen Pflicht zur Personensorge sind hingegen nicht mehr gesondert absetzbar. Etwas anderes gilt nur für Fahrten, die ausschließlich zum Zwecke der Heilung oder Linderung einer Krankheit unternommen werden.

Scheidungsprozess:

Folgekosten einer Scheidung sind nicht zwangsläufig, sofern es um die Auseinandersetzung über das gemeinsame Vermögen, den Ehegatten- und Kindesunterhalt sowie das Umgangs- und Sorgerecht geht, was durch das Familiengericht geregelt werden soll. Diese mit der Ehescheidung zusammenhängenden Folgesachen können nämlich auch ohne Mitwirkung des Familiengerichts geregelt werden und stellen daher keine außergewöhnliche Belastung dar.

Notverkauf:

Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veräußerung eines Grundstücks sind steuerlich als Vorgang der normalen Lebensführung anzusehen. Sie entstehen als Folge einer frei getroffenen Entscheidung und sind daher mangels Außergewöhnlichkeit und Zwangsläufigkeit nicht abziehbar. Das gilt auch für die Kosten in Zusammenhang mit der Veräußerung einer Eigentumswohnung, selbst wenn der Verkauf erfolgen musste, um die wirtschaftlichen Belastungen der Scheidung meistern zu können.

Eigenbelastung:

Die Einkommensteuer wird bei außergewöhnlichen Belastungen nur soweit ermäßigt, als die Aufwendungen die zumutbare Belastung übersteigen. Diese Regelung hat den Sinn, dass Bürger entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einen Teil der Belastung selbst tragen müssen. Dies ist verfassungsgemäß, soweit ihnen ein verfügbares Einkommen verbleibt, das über dem Existenzminimum liegt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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