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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bei kostenloser Übernachtung gibt es keine Pauschale...

Datum: 09.08.2010 | Rubrik: Doppelte Haushaltsführung
Lässt die Beschäftigung jenseits des Heimatortes keine tägliche Rückkehr zur Wohnung zu, fällt das beim Finanzamt unter den Begriff der doppelten Haushaltsführung. Dann sind die Aufwendungen für die Zweitwohnung sowie die weiten Heimfahrten als Werbungskosten zeitlich unbegrenzt absetzbar. Alternativ kann der Chef die angefallenen Kosten auch steuerfrei erstatten, dann hat der Fernpendler mangels eigenen Aufwands keine Werbungskosten mehr.

Als Familienheimfahrten akzeptiert das Finanzamt einmal pro Woche hin und zurück die Entfernungspauschale von 30 Cent. Hinzu kommen die Aufwendungen für die auswärtige Zweiwohnung wie Miete und Nebenkosten, sie sich alternativ auch von der Firma steuerfrei erstatten lassen. Das gelingt, wenn die Wohnung am Dienstort nicht größer als 60 Quadratmeter ist. Sofern das Domizil doch größer ausfällt, lassen sich die Kosten nur entsprechend anteilig abziehen. Dabei bezieht sich diese Kürzung neben der Miete auch auf die Nebenkosten sowie das Honorar für die Reinigungskraft.

Allerdings zählen im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung stets nur die Unterkunftskosten am Beschäftigungs- und nicht die am Heimatort als Werbungskosten, betont das Finanzgericht Berlin-Brandenburg (Az. 9 K 9161/07) und fügt dem Urteil an, dass eine am Einsatzort zur Verfügung gestellte kostenlose Unterkunft nicht zum Kostenabzug führt. In diesem Fall kann der Arbeitnehmer weder eine pauschalen Übernachtungspauschale als Werbungskosten geltend machen noch sich Aufwendungen vom Arbeitgeber erstatten lassen. Eine steuermindernde Berücksichtigung von pauschalisierten Unterkunftskosten am Beschäftigungsort kommt nämlich nicht in Betracht, wenn ein Dritter diese Kosten endgültig trägt und der Berufstätige damit gar nicht belastet ist.

Ansonsten sind neben der Miete für die Zweitwohnung, einer Vermittlungsprovision für den Makler und den Nebenkosten auch die Wohnungseinrichtung absetzbar. Entweder sofort in voller Höhe oder bei Nettobeträgen von mehr als 410 Euro je Gegenstand über die Abschreibung. Auch der Aufwand beim Auszug inklusive der Renovierung darf angesetzt werden. Ist der Arbeitnehmer Eigentümer der Wohnung am Zweitwohnsitz, kann er statt der Miete Hausabschreibungen und die Finanzierung absetzen.

Zusätzlich gibt es für die ersten drei Monate nach Begründung einer neuen doppelten Haushaltsführung pro Tag eine Verpflegungspauschale von 24 Euro. Die gibt es erneut, wenn die Arbeit am Zweitwohnsitz für längere Zeit unterbrochen worden ist und anschließend wieder am selben Ort aufgenommen wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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