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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bundesfinanzministerium informiert über Abgrenzung zum Gewerbe...

Datum: 25.01.2010 | Rubrik: Land- und Forstwirtschaft
Im Anschluss an ein Urteil des Bundesfinanzhofes vom 25.03.2009 (IV R 21/06) hat das Bundesfinanzministerium zur ertragsteuerrechtlichen Abgrenzung eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft von einem Handelsgeschäft Stellung genommen.

Werden ausschließlich eigene Erzeugnisse abgesetzt, stellt dies nach dem Schreiben des Ministeriums vom 18.01.2010 eine Vermarktung land- und forstwirtschaftlicher Urprodukte dar, selbst wenn sie über ein eigenständiges Handelsgeschäft oder eine Verkaufsstelle (zum Beispiel einen Großhandelsbetrieb, Einzelhandelsbetrieb, Ladengeschäft, Marktstand oder Verkaufswagen) erfolgt. Unerheblich ist die Anzahl der Verkaufsstellen oder ob die Vermarktung in räumlicher Nähe zum Betrieb erfolgt. Werden dagegen ausschließlich zugekaufte Waren abgesetzt, ist die Veräußerung der Zukaufsware von Anfang an eine gewerbliche Tätigkeit. Auf die Art und den Umfang der Veräußerung komme es dabei nicht an, stellte das Finanzministerium klar.

In Mischfällen, in denen neben eigenen Erzeugnissen auch zugekaufte Waren abgesetzt würden, könne neben einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft auch ein selbstständiger Gewerbebetrieb entstehen. Dies ist laut Bundesfinanzministerium dann der Fall, wenn die Betriebseinnahmen (ohne Umsatzsteuer) aus den zugekauften Waren ein Drittel des Gesamtumsatzes des Betriebs (Summe der Betriebseinnahmen ohne Umsatzsteuer) oder 51.500 Euro (ohne Umsatzsteuer) im Wirtschaftsjahr nachhaltig überstiegen. Lägen diese Voraussetzungen vor, entstehe unabhängig von der Art des Absatzes ein Gewerbebetrieb. Die Erzeugung und die Vermarktung der landwirtschaftlichen Urproduktion durch den daneben bestehenden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft blieben hiervon unberührt.

Das Ministerium hebt in seinem Schreiben hervor, dass der Steuerpflichtige für die Zuordnung der Betriebseinnahmen zu den eigenen Erzeugnissen und den Zukaufswaren die Beweislast trägt. Er müsse die Zuordnung durch leicht und einwandfrei nachprüfbare Aufzeichnungen nachweisen und entsprechende Beweisvorsorge treffen.

Das ausführliche Schreiben steht auf den Seiten des Finanzministeriums (www.bundesfinanzministerium.de) unter der Rubrik «Aktuelles/BMF-Schreiben» als pdf-Datei um Download zur Verfügung.

Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 18.01.2010, IV D 4 - S 2230/09/10001
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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