Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Voranmeldung ist auch ohne PC und Internet online abzugeben...

Datum: 09.07.2010 | Rubrik: Umsatzsteuer
Unternehmer können sich der Pflicht zur elektronischen Abgabe ihrer Umsatzsteuer-Voranmeldungen nicht mit dem Argument entziehen, sie hätten nur eine Buchführung im Papierform, weder Computer noch Internetzugang, der Selbstständige wäre schon alt oder es würden generelle Sicherheitsbedenken gegen die Abgabe elektronischer Steueranmeldungen bestehen. Alle diese Gründe führen nach zwei Urteilen vom Finanzgericht Niedersachsen nicht dazu, dass Voranmeldungen in Papierform erlaubt werden müssten (Az. 5 K 149/05 und 2 K 65/08). Denn Unternehmer müssen sich die für eine Steuererklärung erforderlichen Mittel auf eigene Kosten beschaffen und können vom Staat nicht verlangen, dass dieser den Aufwand übernimmt. Daher handelt es sich bei der Verpflichtung zur elektronischen Abgabe der Voranmeldungen um eine zulässige gesetzliche Regelung.

Diese Verpflichtung besitzen Unternehmer bereits seit 2005, indem sie ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Weg nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung zu übermitteln haben. Zwar kann das Finanzamt laut Gesetz auf Antrag zur Vermeidung von Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten. Solche Härtefälle liegen dann vor, wenn die Abgabe auf elektronischem Weg nicht zumutbar ist. Hierfür gibt es aber nur zwei Gründe:
  1. Die Schaffung der technischen Möglichkeiten für die EDV-Übermittlung wäre nur mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand möglich (wirtschaftlicher Härtefall).

  2. Der Unternehmer ist nach seinen individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten nicht oder nur eingeschränkt in der Lage, die Möglichkeiten der Datenfernübertragung zu nutzen (persönlicher Härtefall).
Ein Unternehmer kann auch nicht das Argument der stärkeren Manipulationsmöglichkeit bei der Steueranmeldung über das ELSTER-Verfahren anbringen. Denn praxisrelevante Fälle des Missbrauchs über den eigenen Computer sind im Zusammenhang mit dem ESTER-Verfahren bislang nicht bekannt und es kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Online-Übermittlung für falsche Anmeldungen anfälliger ist als die papiergebundene Form.

In der Praxis sind die Erfolgsaussichten eines Antrags auf Befreiung von der elektronischen Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen also eher als gering einzustufen. Das Finanzamt lehnt die Anträge in der Regel ab, sodass Unternehmer um die Anschaffung von PC und Internetzugang kaum herum kommen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 235 | Seite: 129 von 235
« zurück 126 127 128 129 130 131 132 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

...PC-Programme nie die individuelle und steuerliche Beratung ersetzen können!
 

Social Bookmarks