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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Angemessen ist eine Wohnung bis 60 qm...

Datum: 02.07.2010 | Rubrik: Doppelte Haushaltsführung
Lediglich der Aufwand für eine Wohnung bis maximal 60 Quadratmeter lässt sich im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung absetzen, wenn sich Berufstätige am Betriebssitz eine Zweitwohnung nehmen müssen. Notwendige berufsbedingte Aufwendungen liegen nämlich nur insoweit vor, wie sie für bis zu 60 qm Wohnfläche anfallen. Die Wahl von größeren Räumlichkeiten fällt in den Privatbereich, da die begrenzt zu berücksichtigende Fläche für einen Ein-Personen-Haushalt völlig ausreichend ist. Dieser Grundsatz des Abzugs von nur notwendigen Unterkunftskosten am Beschäftigungsort gilt nach einem vom Bundesfinanzhof Ende Juni 2010 veröffentlichten Urteil nicht nur bei den Werbungskosten von Arbeitnehmern, sondern auch beim Abzug von Betriebsausgaben bei Unternehmern und Freiberuflern (Az. VIII R 48/07).

Im zugrunde liegenden Fall hatte sich ein verheirateter Anwalt am Sitz der Rechtsanwaltssozietät eine 120 qm große Wohnung genommen. Darüber hinaus bewohnte er mit seiner Ehefrau in der 140 km entfernten Gemeinde noch weitere Räumlichkeiten. Er darf die wöchentlichen Familienheimfahrten in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzen, die Aufwendungen für die Zweitwohnung und für die Haushaltshilfe aber nur zur Hälfte, weil diese nur insoweit (60 zu 120 qm) angemessen und notwendig sind.

Auch der Betriebsausgabenabzug ist auf die notwendigen Mehraufwendungen der doppelten Haushaltsführung beschränkt. Eine Ausnahme von der 60qm-Regel wird nur akzeptiert, wenn anlässlich der doppelten Haushaltsführung Räume am Beschäftigungsort als Büro benutzt werden. Diese Fläche zählt extra, wenn die Voraussetzungen eines steuerrechtlich anzuerkennenden Arbeitszimmers erfüllt sind. Dann zählen Miete und Nebenkosten insoweit anteilig separat als Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Weist das restliche Domizil zum Wohnen und Schlafen maximal 60 qm auf, kann dies ebenfalls komplett abgesetzt werden. Allerdings ist diese Option seit 2007 nicht mehr sooft nutzbar, da der Abzug des Arbeitszimmers eingeschränkt wurde. Der Berufstätige muss seinem Finanzamt am Heimatort nachweisen, dass das Büro in der weit entfernten Zweitwohnung den Mittelpunkt seiner Arbeit darstellt. Hilfreich ist hier sicherlich eine entsprechende Bescheinigung vom Chef in der Ferne.

Familienheimfahrten akzeptiert das Finanzamt einmal pro Woche mit der Entfernungspauschale von 30 Cent. Dabei ist es unerheblich, ob das zweite Domizil zu groß geraten ist. Denn die wöchentlichen Pendelfahrten nach Hause werden separat beurteilt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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