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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gewerbesteuer bei Aktienfonds im betrieblichen Depot...

Datum: 17.06.2010 | Rubrik: Dividenden
Von Investmentfonds ausgeschüttete oder thesaurierte Dividenden muss ein betrieblicher Anleger der Gewerbesteuer unterwerfen. Mit einem Anfang Juni 2010 veröffentlichten Urteil hat der Bundesfinanzhof dies zu einer bislang unter Experten und in der Fachliteratur umstrittenen Frage klargestellt (Az. I R 109/08). Der Tenor belastet vor allem die GmbH, weil Einzelunternehmer und Gesellschafter an KG, OHG oder GbR die bezahlte Gewerbe- auf die Einkommensteuer anrechnen lassen dürfen.

Hintergrund dieser aktuellen Entscheidung ist die Regelung, dass Personenunternehmen Dividenden nur 60 Prozent der Einkommensteuer unterwerfen müssen und eine GmbH sogar nur mit fünf Prozent der Körperschaftsteuer. Der restliche Teil von 40 oder 95 Prozent bleibt also steuerlich unbelastet. Anders sieht es hingegen bei der Gewerbesteuer aus. Hier muss über eine gesetzliche Sonderregelung in beiden Fällen der steuerfreie Teil der Dividenden dem steuerpflichtigen Gewinn wieder hinzugerechnet werden. Das gilt immer dann, wenn es sich um eine sogenannte Streubesitzbeteiligung an einer anderen Aktiengesellschaft von weniger als 15 Prozent handelt. Geklärt ist nu, dass diese Beteiligungsquote auch bei Investmentfonds anzuwenden ist, sofern die Aktien in ihrem Sondervermögen halten.

Die von einer Kapitalanlagegesellschaft ausgeschütteten oder sofort reinvestierten (thesaurierten) Dividendenerträge müssen generell der Gewerbesteuer unterworfen werden und dies unabhängig davon, ob die Einnahmen von diesseits und jenseits der Grenze erzielt werden. Denn aus Steuersicht soll es keine Unterschiede zwischen Fondssparen und Direktanlegern in Aktien geben. Da die Fondsgesellschaft laut gesetzlicher Vorgabe nur Aktien desselben Unternehmens unterhalb des Schwellenwerts erwerben dürfen, kommt die Ausnahmeregelung für die Streubesitzbeteiligung überhaupt nicht zum Zuge.

Einzelunternehmer und Personengesellschaften können diese Belastung mit Gewerbesteuer von ihrer Einkommensteuerschuld absetzen, was im Idealfall sogar in voller Höhe gelingt, sofern die Kommunen keinen allzu hohen Hebesatz verlangt. Dann macht sich der Vorteil bezahlt, dass die Dividende zu 40 Prozent steuerfrei bleibt. Hält der Unternehmer die Aktien hingegen privat, muss der die Gewinnausschüttungen in voller Höhe der Abgeltungsteuer unterwerfen und kann den Aufwand für die Geldanlage überhaupt nicht mehr als Werbungskosten absetzen.

Anders sieht es bei Kapitalgesellschaften wie bei einer GmbH aus. Hier führt die Belastung der Dividende mit Gewerbesteuer zu einer Minderung der Rendite um rund 15 Prozent, was vom Hebesatz der Gemeinde abhängig ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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