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Archiv - Steuertipps 2010

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2010 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kein Steuerabzug bei Doppelförderung...

Datum: 02.06.2010 | Rubrik: Haushaltsnahe Dienstleistung
Seit 2009 dürfen 20 Prozent der Lohn-, Maschinen und Fahrtkosten eines Handwerkers bis maximal 1.200 Euro im Jahr von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden.. Hierbei spielt keine Rolle, welchen Familienstand der Auftraggeber hat und ob die Arbeiten fachmännische Kenntnisse erfordern oder nicht. Begünstigt sind hierbei generell alle handwerklichen Tätigkeiten für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Räume und Außenanlagen vom Hauseigentümer oder Mieter im Inland sowie im EU-Ausland, also etwa in Spanien, Italien oder Österreich. Sogar Handwerkerleistungen in der eigengenutzten Zweit-, Wochenend- oder Ferienwohnung sind absetzbar.

Über das Ende Mai 2010 von der Bundesregierung verabschiedete Jahressteuergesetz 2010 kommt es nun allerdings zu einer neuen Einschränkung. Bislang gilt die Steuerermäßigung für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen bereits nicht für Maßnahmen, die nach dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW Förderbank durch zinsverbilligte Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse gefördert werden. Der Sinn dieses Ausschlusses besteht darin, bereits mit öffentlichen Mitteln geförderte Maßnahmen nicht doppelt vom Staat zu begünstigen.

Der Ausschluss wird nun ab Neujahr 2011 auf weitere Förderprogramme ausgeweitet. Das sind zum Beispiel.
  • „Altersgerecht umbauen“,

  • die Förderung energetischer Renovierung,

  • Hilfen für die Erhaltung und Modernisierung von Gebäuden oder teilen sowie

  • vergleichbare Förderprogramme der Länder, wie etwa in Hamburg für Wärmeschutzmaßnahmen.
Auch dafür werden zinsverbilligte Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln gewährt. Diese geförderten Maßnahmen werden allgemein und nicht unter spezieller Benennung der Programme aus dem Anwendungsbereich für haushaltsnahe Dienstleistungen im Einkommensteuergesetz herausgenommen. Der Ausschluss der steuerlichen Ermäßigung greift allerdings nur bei tatsächlicher Inanspruchnahme eines zinsverbilligten Darlehens oder dem tatsächlichem Erhalt eines steuerfreien Zuschusses. Der bloße Anspruch auf eine solche Förderung verhindert also nicht die Steuerermäßigung.

Tipp: Um den Steuerabzug zu retten, sollten bereits angedachte Maßnahmen bereits 2010 durchgeführt werden. Die Gesetzesänderung ist nämlich erstmals für im Veranlagungszeitraum 2011 geleistete Aufwendungen anzuwenden, soweit die den Aufwendungen zu Grunde liegenden Leistungen nach 2010 erbracht worden sind. Schädlich wäre also eine Arbeit in 2011, nicht aber die Bezahlung der Rechnung in 2011, sofern der Handwerker bereits 2010 aktiv geworden ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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