Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Anleger können die Kosten nicht von der Steuer absetzen...

Datum: 05.05.2009 | Rubrik: Arbeitszimmer
Der Aufwand für das Arbeitszimmer lässt sich nur selten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen absetzen. Das ergibt sich aus einem aktuellen Beschluss vom Bundesfinanzhof, wonach es auf den Schwerpunkt der Gesamttätigkeit ankommt. Gesetzliche Voraussetzung für den Abzug ist nämlich, dass das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit darstellen muss. Und die wird von Sparern in der Regel nicht ausschließlich im heimischen Büro ausgeübt, so die Richter (Az. VIII B 184/08). Da Anleger meist noch einer anderen Beschäftigung nachgehen, muss das Finanzamt die übrige betriebliche oder berufliche Tätigkeit mit einbeziehen.

Erfolgt die Ausübung der Berufstätigkeit in Betrieb oder Werkstatt, ist das Arbeitszimmer nicht mehr der Mittelpunkt für die Berufstätigkeit und der Werbungskostenabzug ausgeschlossen. Nur Privatpersonen, die sich ausschließlich um die Vermögensverwaltung kümmern, können den Aufwand fürs heimische Büro absetzen.

Diese Ausnahme gilt allerdings nur noch für Steuererklärungen bis 2008. Denn mit Einführung der Abgeltungsteuer an Neujahr 2009 wurde der Werbungskostenabzug bei der privaten Geldanlage generell gestrichen. Die Pauschalsteuer mit 25 Prozent erfasst den Bruttoertrag. Das Arbeitszimmer lässt sich allerdings weiterhin bei den anderen Einkunftsarten absetzen. Wer also beispielsweise als Journalist oder Programmierer von zu Hause aus arbeitet, kann die Raumkosten weiterhin als Angestellter bei den Werbungskosten und als Freiberufler bei den Betriebsausgaben geltend machen.

Unabhängig davon, ob das Arbeitszimmer steuerlich überhaupt anerkannt wird, können darin deponierte Arbeitsmittel weiterhin von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt beispielsweise für PC, Schreibtisch und -stuhl oder Aktenregale. Denn hierbei handelt es sich um nicht zur Ausstattung des Arbeitszimmers gehörende berufliche Gegenstände. Diese Aufwendungen sind weiterhin bei betrieblicher oder beruflicher Veranlassung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten zu berücksichtigen. Das gilt allerdings ab 2009 nicht mehr für Privatanleger. Hier lässt sich der Computer nicht mehr von der Steuer absetzen, wenn der etwa für Aktiencharts oder die Vermögensverwaltung genutzt wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 83 von 243
« zurück 80 81 82 83 84 85 86 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... rund 500 Millionen Euro jährlich verschenkt werden, weil Steuererklärungen nicht geprüft oder abgegeben werden ...
 

Social Bookmarks