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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Scheckeinlösung zählt auch bei späterer Rückzahlung...

Datum: 04.05.2009 | Rubrik: Betriebseinnahmen
Wird ein Scheck eingelöst, der unter dem Vorbehalt des Zustandekommens einer Vereinbarung gewährt wurde, muss der Betrag bei der Einnahmen-Überschussrechnung bereits sofort als Betriebseinnahme behandelt werden. Das gilt nach dem Urteil vom Finanzgericht Münster sogar dann schon, wenn der Betrag im Folgejahr aufgrund des Vorbehalts zurückbezahlt werden muss (Az. 6 K 676/04 E). Selbst wenn diese Rückforderung bereits bei Abgabe der Steuererklärung bekannt ist, ergibt sich keine andere Einordung. Aufgrund der Abschnittsbesteuerung liegen im einen Jahr Betriebseinnahmen und im anderen Ausgaben vor.

Anders sieht es bei bilanzierenden Selbstständigen aus. Die können die spätere Belastung bereits vorzeitig im Rahmen des Jahresabschlusses berücksichtigen. Im Urteilsfall ging es aber um einen selbstständigen Anwalt, der als Freiberufler in der Regel keine Bilanz aufstellt. Der hat auch keine Chance, noch schnell auf die Gewinnermittlung durch Bestandsvergleich zu wechseln und hierdurch die Betriebseinnahme nach unten zu korrigieren. Zwar hat er grundsätzlich ein Wahlrecht, ob er seinen Gewinn nach der Einnahmen-Überschussrechnung oder aber durch Buchführung und Bilanz ermittelt. Sobald er aber einmal seine Wahl getroffen hat, ist er hieran gebunden. Daher stellt der Wechsel eine unzulässige nachträgliche Änderung der Gewinnermittlungsart dar und wird vom Finanzamt abgelehnt.

Die Verbuchung des Schecks unter dem Vorbehalt einer später möglichen oder sogar wahrscheinlichen Rückzahlung stellt auch keinen durchlaufenden Posten dar. Dieser sich nicht auf die Gewinnhöhe auswirkende Posten setzt nämlich voraus, dass Einnahmen im Namen und für Rechnung eines anderen eingenommen werden. Klassisches Beispiel sind hier die Gerichtsgebühren vom Mandanten. Nur wenn feststeht, dass es sich bei den vereinnahmten Beträgen um Fremdgelder handelt, ist der Eingang kein Zufluss und ihre Weitergabe keine Ausgabe, so die Richter. Ein Scheck wird aber in eigenem Namen vereinnahmt. Der Empfänger weiß zwar bei der Einlösung möglicherweise schon, dass er den Betrag später wieder zurückzahlen muss. Dennoch wird dieser Vorfall nicht im Namen und für Rechnung eines Fremden getätigt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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