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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gewinnminderung in der Bilanz ist möglich...

Datum: 28.04.2009 | Rubrik: Aktien
Die Börsen sind weltweit aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich eingebrochen. Es gibt kaum einen Anleger, dessen Depot nicht rote Zahlen aufweist. Verluste zählen steuerlich aber nur, wenn Papiere verkauft werden, weil den Fiskus das rechnerische Buchminus in Bezug auf den eigenen Depotbestand im Privatbereich nicht interessiert. Anders sieht es bei Aktien aus, die der Einzelunternehmer oder eine Personengesellschaft in der Bilanz ausweisen. Hier kann eine Gewinn mindernde Teilwertabschreibung erfolgen.

Dies hatte der Bundesfinanzhof jüngst gegen die die Ansicht der Finanzverwaltung entschieden. Nach einem Urteil (Az. I R 58/06) darf bei börsennotierten Aktien der Kursverlust in der Bilanz ausgewiesen werden, wenn
  • der Kurs zum Bilanzstichtag (in der Regel 31.12.2008) unter den ehemaligen Anschaffungspreis gesunken ist und
  • bis zur Bilanzaufstellung (meist im Mai 2009) keine konkreten Anhaltspunkte für eine baldige Wertaufholung vorliegen.
Diese großzügige Regelung wendet der Fiskus jetzt leider nicht an, rückt aber immerhin von seiner strickten Sichtweise ab (Az. IV C 6 - S 2171-b/0). Denn eine Teilwertabschreibung ist immerhin möglich, allerdings nur bei massiven Kurseinbrüchen. So muss der letzte Börsenkurs des Jahres 2008 um mehr als 40 Prozent unter dem ehemaligen Kaufpreis liegen. Sofern das bei einzelnen Aktien der Fall ist, darf insoweit eine Gewinnminderung gebucht werden. Hat sich der Kurs allerdings in den Folgemonaten bis zur Bilanzaufstellung wieder erholt, darf maximal dieser höhere Kurs ausgewiesen werden. Mehr als die ehemaligen Anschaffungskosten dürfen es aber nicht sein.

Es gibt aber noch eine zweite Alternative. Lagen sowohl der Börsenjahresendkurs 2008 als auch 2007 um mehr als 25 Prozent unter dem Anschaffungspreis, darf ebenfalls eine Teilwertabschreibung erfolgen. Für den anstehenden Jahresabschluss müssen Unternehmer also zwei verschiedene Vergleiche durchführen, sofern die im Kurs gefallenen Aktien bereits an Silvester 2007 zum Betrieb gehörten. Für bereits bis Ende März 2009 erstellte Bilanzen müssen die neuen Anweisungen der Finanzverwaltung aber nicht zwingend beachtet werden. Sofern dies aber erwünscht ist, kommt eine Änderung des ausgewiesenen Postens im Rahmen einer Bilanzberichtigung in Betracht.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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