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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Vermögenswirksame Leistung kann Förderung kippen...

Datum: 27.04.2009 | Rubrik: Kindergeld
Zahlt der Arbeitgeber über das normale Gehalt hinaus auch noch vermögenswirksame Leistungen (VL) an seine Mitarbeiter, kann das den Bezug von Kindergeld und steuerlichen Vergünstigungen gefährden. So lautet der Tenor eines aktuellen Urteils des Finanzgerichts Düsseldorf, wonach die VL zu den relevanten Einnahmen eines Kindes gehört (Az. 14 K 1515/07 Kg). Sie wird also auf den Lohn aufgeschlagen und kann dann insgesamt dazu führen, dass der Nachwuchs für die staatliche Förderung zuviel verdient. Das ist besonders ärgerlich, da sich Kindergeld und -freibetrag ab 2009 erhöht haben.

Hintergrund hierfür ist die gesetzliche Regelung, wonach Eltern für ihren volljährigen Nachwuchs nur dann Kindergeld-Steuerfreibeträge und sonstige Vergünstigungen wie Sonderausgaben beim Schulgeld oder Riester-Zulagen erhalten, wenn Sohn oder Tochter über 18 im Jahr maximal 7.680 Euro an Einkünften und Bezügen aufweisen. Jeder Euro mehr führt über das Fallbeilprinzip dazu, dass die komplette Förderung entfällt. Bleibt also das normale Gehalt eines Kindes in Ausbildung unter dem Grenzbetrag und wird die Schwelle erst mit der VL übersprungen, war diese Zuwendung des Chefs eher ungünstig. Denn per Saldo hat sie mehr Schaden angerichtet.

Nach Ansicht der Richter müssen die vom Arbeitgeber gezahlte VL angesetzt werden. Denn zu den steuerpflichtigen Lohneinkünften gehören alle Einnahmen, die in Geld oder Geldeswert bestehen und im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses zufließen. Dazu gehört auch die im Bruttoverdienst enthaltenen VL. Zwar wird die Leistung im Rahmen eines Sparvertrages gezahlt und steht deshalb dem Kind oder seiner Familie erst nach dem Ablauf der siebenjährigen Sperrfrist zur Verfügung. Diese Einschränkung ist aber irrelevant, denn der Nachwuchs hat hier die freie Entscheidung, wie es seine Mittel verwendet. Die können für den Konsum oder eben fürs langfristige Sparen ausgegeben werden. In beiden Fällen liegt eine Einkommensverwendung vor.

Gleiches gilt, wenn der Arbeitgeber Belegschaftsaktien verbilligt an die Beschäftigten ausgibt. Denn hierbei handelt es sich um einen geldwerten Vorteil, der zu Einnahmen aus nichtselbstständiger Tätigkeit führt. Auch in diesem Fall spielt eine Verfügungsbeschränkung von mehreren Jahren keine Rolle. Begründung des Gerichts: Das Kind hat im Ergebnis Geld gespart, weil es aufgrund des vergünstigten Angebots Aktien angeschafft hat, was anderen Auszubildenden ohne diese Förderung nicht möglich ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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