Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuerpflicht auch bei geschenkten Versicherungsbeiträgen...

Datum: 21.04.2009 | Rubrik: Renten
Bekommt jemand Geld geschenkt, um damit eine Einmalprämie in eine private Rentenversicherung zu leisten, muss er die anschließend erhaltene Rentenauszahlung als sonstige Einnahme versteuern. Es handelt sich nach dem aktuellen Urteil vom Finanzgericht Berlin-Brandenburg nicht um die Zuwendung von Rentenzahlungen, die nur der Schenkungsteuer unterliegen würden. Denn ein solcher Vorgang ist so zu werten, als ob der Geldbetrag geschenkt wird und der Begünstigte die Mittel selbst für die Police einzahlt. Dabei spielt keine Rolle, woher die ehemaligen Beiträge stammen und ob sie laufend oder als Einmalbetrag bezahlt werden. Entscheidend ist nur, dass der Beschenkte laut Versicherungsvertrag als Rentenberechtigte bestimmt ist (Az. 7 K 1834/04).

Unerheblich ist auch, dass der Rentenempfänger auf das Geldpräsent Schenkungsteuer bezahlt hatte. Denn der Fiskus greift auf zwei verschiedene Sachverhalte zu, die unentgeltliche Zuwendung von Kapital und die anschließenden Erträge aus den angelegten Mitteln. Solche Privatrenten sind beim Empfänger grundsätzlich als sonstige Einkünfte zu versteuern, wobei das Finanzamt allerdings nur den Ertragsanteil erfasst. Dessen Höhe bemisst sich nach dem Lebensalter des Versicherten bei der ersten Auszahlung. Je älter er ist, umso geringer ist der Prozentsatz. Ist er zum Beispiel 65 Jahre als, muss er ein Leben lang nur 18 Prozent der Rente als Einnahme erfassen. Dabei gilt die Abgeltungsteuer nicht.

Deshalb kann auch nicht der ehemalige Sparerfreibetrag und derzeitige Sparerpauschbetrag von 801 Euro pro Person verwendet werden, auch wenn dieser bei den Zinseinkünften nicht vollständig ausgenutzt wird. Allerdings ist dies noch strittig. Nach dem Willen des Gesetzgebers soll die Pauschale Kapitalerträge aus Sparanlagen in einem bescheidenen Umfang von der Besteuerung ausnehmen. Das könnte also auch für regelmäßig wiederkehrende Privatrenten gelten. Der Bundesfinanzhof hatte hier bereits seine Zweifel angemeldet und eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts eingeholt. Anleger mit nicht ausgeschöpftem Pauschbetrag sollten ihre Fälle mit Verweis auf das in Karlsruhe unter 2 BvL 3/02 noch anhängige Verfahren offen halten. Sollten die Richter einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz erkennen, gibt es für alle offenen Steuerbescheide insoweit eine kleine Erstattung von zu hoch besteuerten Renten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 74 von 243
« zurück 71 72 73 74 75 76 77 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

...PC-Programme nie die individuelle und steuerliche Beratung ersetzen können!
 

Social Bookmarks