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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Fiskus gibt Antworten auf Zweifelsfragen...

Datum: 20.04.2009 | Rubrik: Abgeltungsteuer
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat in einem aktuellen Erlass Fragen der Bankenverbände zur praktischen Anwendung der Abgeltungsteuer beantwortet (Az. IV C 1 - S 2000/07/0009) Dies betrifft aber auch Sparer und Spekulanten, denn die müssen die neue Pauschalabgabe von 25 Prozent bezahlen. Die Kreditinstitute sorgen nur dafür, dass die Steuer korrekt einbehalten und abgeführt wird, damit Anleger ihre Kapitalerträge anschließend nicht in der Steuererklärung deklarieren müssen.

Sofern eine Bank den ehemaligen Kaufpreis eines Wertpapiers etwa aufgrund eines Depotwechsels nicht weiß, muss sie eine so genannte Ersatz-Bemessungsgrundlage anwenden, wenn Wertpapiere verkauft werden. Hiernach berechnet sich die Abgeltungsteuer mit 30 Prozent der Einnahmen aus der Veräußerung, auch wenn keine oder nur minimale Gewinne angefallen sind. Der betroffene Anleger kann dies erst später über die Steuererklärung richtig stellen. Nach Vorgabe des BMF gehören beim Verkauf von Anleihen oder Rentenfonds auch die erhaltenen Stückzinsen und Zwischengewinne mit in die Bemessungsgrundlage.

Ganz kompliziert wird es bei ausländischen Investmentfonds, der seine Erträge wieder anlegt. Liegt ein solcher thesaurierender Auslandsfonds in einem heimischen Depot, fällt über die Ersatz-Bemessungsgrundlage 25 Prozent Abgeltungsteuer auf 30 Prozent des Verkaufserlöses an. Hinzu kommt noch die Steuer auf die seit 1994 aufgelaufenen thesaurierten Erträge im Fonds. Diese Doppelbesteuerung darf dadurch vermieden werden, indem der Steuerabzug nur vom jeweils höheren Betrag vorgenommen wird. Das hat das BMF den Banken erlaubt.

Sofern Anleger heiraten, können sie ab der Eheschließung nur noch gemeinsame Freistellungsaufträge erteilen, auch für ihre einzelnen Konten und Depots. Hatte das Paar jedoch bereits vor dem Ja-Wort einzelne Freistellungsaufträge erteilt, darf die Bank dies rückwirkend berücksichtigen. Beim Zinsabschlag war dies bis Ende 2008 noch nicht erlaubt. Dieser Vorteil wird nun gewährt, damit sich das Paar die zuviel einbehaltene Abgeltungsteuer nicht mühevoll beim Finanzamt erstatten lassen muss. Diese Arbeit soll die Bank vorab erledigen.

Bei Vermögensverwaltungsverträgen akzeptiert der Fiskus 50 Prozent der Pauschalvergütung als Transaktionskostenanteil. Das hat den Vorteil, dass dieses Honorar realisierte Gewinne mindert und Verluste insoweit erhöht. Insoweit reduziert sich also die Abgeltungsteuer. Mit Erlaubnis des BMF gilt das unabhängig davon, ob der Vermögensverwalter oder sein Kunde über die An- und Verkäufe entscheidet. Der pauschale Spesenanteil darf in beiden Fällen steuermindernd berücksichtigt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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